Werner-Pfetzing-Stiftung Himmelsfels feiert am Wochenende zehnten Geburtstag

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Der Himmelsfest feiert: Der Burgsitz wird während des zehnten Geburtstags des Himmelsfels eingeweiht. Im Bild Johannes Weth (rechts) und Michael Schümers vom Stiftungsvorstand.

Spangenberg. Pünktlich zum zehnten Geburtstag der Werner-Pfetzing-Stiftung Himmelsfels wird der Burgsitz eingeweiht.

Er ist eines von drei Bauprojekten, die die Stiftung in den vergangenen Jahren geleitet hat, vor allem das nervenaufreibendste. Denn das Haus ist eines der größten freistehenden Fachwerkhäuser Hessens, das zum Zeitpunkt der Übernahme durch die Stiftung in einem sehr desolatem baulichen Zustand war. Nicht nur mit der Sanierung des für Spangenberg wichtigen Gebäudes hat sich die Stiftung einen festen Platz in Spangenberg gesichert - und das soll am kommenden Wochenende gefeiert werden.

Die Gründung 

Der 27. Januar 2007 war ein verschneiter Wintertag, an dem auf dem Festplatz unterhalb des Gipfels der Baumschnitt-Haufen des Winters zu einem großen Feuer angezündet wurde. Daneben stand ein Tisch mit einer roten Decke: Herta Pfetzing, die Ehefrau des verstorbenen Bauunternehmern und Grundstückseigentümers Werner Pfetzing, unterzeichnete dort die Urkunden - die Stiftung war gegründet. Im Vorstand waren ein Brasilianer, ein Indonesier und zwei Deutsche.

Das Festwochenende 

Los geht’s am heutigen Freitag, 27. Januar, um 17 Uhr mit einem Freundesfest am Gründungstag. Am Haus Israel auf dem Himmelsfels wird es bis 20.30 Uhr Lesungen, Bilder und Erinnerungen an das vergangene Jahrzehnt geben. Am Samstag, 28. Januar, gibt es zwischen 14.30 und 17 Uhr ein gemütliches Beisammensein von ehemaligen und aktuellen Mitarbeitern des Himmelsfels.

Der Sonntag, 29. Januar, beginnt um 10.30 Uhr mit einem Festgottesdienst in der Stadtkirche. Die Predigt hält die Pröpstin des Sprengels Hersfeld, Sabine Kropf-Brandau. Um 12 Uhr wird ein Band vor dem Burgsitz feierlich durchschnitten - damit gilt das Haus als wieder eingeweiht. Es wird Führungen zu mehreren Themenschwerpunkten geben. Nach einem gemeinsamen Mittagessen (ab 13 Uhr) wird um 14 Uhr zum Himmelsfels-Gelände spaziert. Dort werden ebenfalls Führungen angeboten. Am Gipfelkreuz gibt’s für die Besucher Glühwein.

Die Projekte

Aus dem terrassenartigen Bergpark ist ein Kunstpark entstanden: mit einem Gotteshaus, der Jubelkirche, das Veranstaltungsgebäude Israel, vielen Bauwagen als Übernachtungsmöglichkeiten. Dort finden unter anderem Konferfreizeiten, religiöse Camps und Gospeltage statt. Mehr Informationen gibt es unter www.himmelsfels.de.

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