50 Meter Leitplanke zerstört

Erneut Lkw-Unfall auf der A7: Vollsperrung nach Unglück in Baustelle

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Von der Fahrbahn abgekommen: Der Lkw zerstörte die Leitplanken auf einer Länge von 50 Metern.

Felsberg. In der Nacht zum Freitag ist erneut ein Lkw auf der Autobahn 7 verunglückt - diesmal in südlicher Richtung. Der 55-jährige Fahrer eines Sattelzugs war in der Baustelle etwa einen Kilometer hinter der Anschlussstelle Melsungen von der Fahrbahn abgekommen.

Der Ungar war zuvor auf die unbefestigte Bankette geraten und blieb bei dem Unfall unverletzt. An Bord des Lkws befand sich unter anderem Gefahrgut, trotz Vorschrift waren aber keine entsprechenden Warntafeln am Fahrzeug angebracht.

Bei dem Unfall zerstörte der Lkw die Leitplanken auf einer Länge von 50 Metern, dabei wurden beide Dieseltanks aufgerissen - 600 Liter Kraftstoff versickerten im Boden neben der Autobahn.

10 Einsatzkräfte der Freiwilligen Feuerwehr Melsungen waren unter Leitung von Markus Dickel vor Ort, sicherten mit der Polizei die Unfallstelle und fingen Restmengen des Diesels auf. Für die Bergung des Unfallfahrzeugs wurde ein Spezialunternehmen aus Knüllwald angefordert. Bei den Trennschleifarbeiten des Unternehmens an der beschädigten Leitplanke kam es zu einem kleinen Flächenbrand, den die Feuerwehr schnell im Griff hatte.

Während der Bergungsarbeiten wurde die A7 in Richtung Süden voll gesperrt werden, kilometerlange Staus waren die Folge. Die Sperrung wurde am frühen Morgen aufgehoben. Der dieseldurchtränkte Boden neben der Autobahn soll nun ausgebaggert und entsorgt werden. Das Bergungsunternehmen schätzt den Schaden auf 30.000 Euro. (zot/sal)

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