Ein Ort zum Wohlfühlen in Konnefeld

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Symbolische Aktion, von links: Architekt Ulf Möller überreichte dem Morschener Parlamentschef Karl-Heinz Schönewald, Bürgermeister Herbert Wohlgemuth und Ortsvorsteher Friedhelm Holl einen Riesenschlüssel fürs sanierte Gemeinschaftshaus.

Konnefeld. Die Konnefelder haben am Wochenende ihr saniertes Gemeinschaftshaus samt Dorfplatz eingeweiht.

Wohnzimmer des Ortes nennen die Konnefelder ihr saniertes Dorfgemeinschaftshaus. Am Wochenende weihten sie das Haus und ihren neuen Dorfplatz offiziell ein.

„Es ging uns darum, einen zukunftsfähigen Ort zu schaffen, an dem sich Vereine sowie Privatpersonen wie zu Hause fühlen“, sagte Ortsvorsteher Friedhelm Holl beim Fest im Ortskern. Und das scheint mit dem Umbau auch gelungen zu sein, wie sich an vielen Feiern und Sitzungen zeigte, die bereits im Gemeinschaftshaus stattfanden und geplant sind.

„Durch die vielen Stellmöglichkeiten und Trennwände im Dorfgemeinschaftshaus können wir die Räume je nach Anlass komplett neu erfinden, ob sie nun für einen Trauerfall oder einen Geburtstag hergerichtet werden sollen, vieles ist möglich“, sagte Wolfgang Möller aus Konnefeld. Während der gesamten Bauarbeiten hat er mit seinen Handwerkerfähigkeiten geholfen und das Haus ehrenamtlich mit ausgebaut.

Feiern wie zu Hause

Der Umbau hat sich in jedem Fall gelohnt. Der Deckenputz und die Lampen aus den 1960er Jahren passen sich durch die Neugestaltung perfekt in die moderne Raumgestaltung ein. Begeistert sind viele auch von der eingebauten Küche mit kleinem Kühlraum, so beispielsweise auch Christiane Prinz, die vor kurzem im Gemeinschaftshaus ihren Geburtstag mit etwa 40 Leuten feierte.

Sie kennt die Räume schon von Kind an. „Sehr schön ist es, dass man nun einen großen quadratischen Raum für Feierlichkeiten hat statt des langen schlauchförmigen von früher, das bietet viel mehr Möglichkeiten“, sagte die Konnefelderin. Auch die Toilettenräume seien nun viel geräumiger und ansprechender gestaltet. Dank einer kleinen Terrasse lässt sich jede Feier auch ins Freie verlegen. „Es ist, als feiere man zu Hause im Wohnzimmer mit Freunden“, sagt Architekt Ulf Möller.

Wie sehr sich besonders die Konnefelder Vereine wie der Gesangsverein der Frauen und der Männer über die Renovierung freuen, zeigte sich bei der Einweihungsfeier an den Beiträgen. „Vorgabe war, dass jeder Verein nur ein Lied vortragen darf“, sagte Ortsvorsteher Friedhelm Holl mit einem strengen Lächeln. Der Posaunenchor hatte das so ausgelegt: Die Bläser eröffneten das Fest mit einem Zehn-Minuten-Stück.

Ein Festprogramm für Kinder gab es dank Britta Prinz, da durften beispielsweise mit einer Kübelspritze Dosenstapel zum Umstürzen gebracht werden. Und Mike Heckmann vom Roten Kreuz Melsungen leitete die erwachsenen Besucher beim Testen eines neuen Defibrillators für das Gemeindehaus an.

Von Natalie Schmidt

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