Mit Experimenten, Ausstellungen und Mitmach-Aktionen präsentierte sich die Schule

Zauberbier und Zuckerquiz

Süßes Ratespiel: Wolfgang und Yannik Bauer sowie Ute Mitze schätzten bei einem Quiz, wieviel Zucker in verschiedenen Lebensmitteln steckt. Fotos:  Schüler

Melsungen. Von A wie Alkohol-Stichflamme bis Z wie Zauberei gab es am Samstag jede Menge zu erleben beim Tag der offenen Tür zum Jubiläum der Geschwister-Scholl-Schule. Über 1000 Besucher waren gekommen, wie Mitorganisator Dr. Carsten Obach schätzte.

Mit ebenso originellen wie informativen Experimenten unterhielten die naturwissenschaftlichen Schul-Fachbereiche das Publikum. Chemie spielerisch war in einer chemikalischen Kneipe zu erleben. Barkeeper Dominic Grau servierte farbenfrohe Cocktails – mal grün, mal blau, mal rot. Und wie durch Zauberei wurde aus zwei farblosen Flüssigkeiten ein leckeres Bier mit Schaum – allerdings eher nicht zum Trinken geeignet. Die Kneipenbesucher Katharina Jakob und Steffen Gümbel ließen den Inhalt der Gläser dann doch lieber von Kellnerin Sophie Klöckl abräumen.

Und als dann Gerian Kühlborn als Sheriff einen Alkoholtest der besondern Art vornahm, da wurde angesichts der Stichflamme jedem klar: Alkohol kann gefährlich sein – und Chemie ist eine spannende Wissenschaft.

Die Geheimnisse des Erbguts haben Wissenschaftler schon weitgehend erforscht. Im Biologie-Labor konnten Besucher dies selber nachvollziehen, was Rebecca Kelm und Christiane Otto gerne ausprobierten. Unter sachkundiger Anleitung von Schülerinnen des Bio-Leistungskurses isolierten sie das Erbgut aus Bananen. A propos Ernährung: Wer weiß schon, wie viel Zucker sich in Getränken, Ketchup, Schokolade oder Gummibärchen verbirgt? „Da habe ich viel zu wenig geschätzt“ stellte Besucherin Ute Mitze fest, als sie beim Quiz den Zuckergehalt von Lebensmittel erraten sollte.

Da das Gymnasium den Namen der Geschwister Scholl führt, hatten sich Schüler auch forschend mit dem Widerstand gegen das Hitlerregime beschäftigt. Als Teilnehmer einer Projektgruppe äußerte sich Alexander Hruschka überrascht, wie viele Menschen auch in Hessen Mut gegen den Naziterror gezegt hatten. Adam von Trott zu Solz aus Bebra-Imbshausen gehörte dazu, die Schüler hatten darüber reichlich Material zusammengetragen und informative Plakate gestaltet. (zll) Weitere Bilder vom Schuljubiläum finden Sie im Internet.

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