2011: Zehn Prozent weniger Arbeitslose

Göttingen. Das Boomjahr 2011 hat deutlich positive Spuren auf dem Arbeitsmarkt der Region Südniedersachsen hinterlassen. Das ist das Fazit der Jahresbilanz-Pressekonferenz der Agentur für Arbeit Göttingen.

Im Durchschnitt sank die Arbeitslosigkeit im vorigen Jahr in den Landkreisen Northeim, Göttingen und Osterode um 10,2 Prozent. Absolut sank die Zahl der Arbeitslosen von durchschnittlich 18654 im Jahr 2010 auf 16751 im Vorjahr.

Und dieser Trend setze sich fort, sagte Klaus-Dieter Gläser, Geschäftsführer der Agentur für Arbeit Göttingen. Im Vergleich zur Entwicklung vorangegangener Jahre sei der Anstieg der Arbeitslosigkeit im Januar 2012 deutlich moderater ausgefallen als üblich.

Zwar, so Gläser weiter, sei zu Jahresbeginn die Zahl der Arbeitslosen im Zuständigkeitsbereich der Göttinger Agentur im Januar um 1704 oder 11, 5 Prozent auf 16 574 Menschen gegenüber Dezember gestiegen. „Das ist für Januar jedoch ein historischer Tiefstand“, freute sich der Geschäftsführer.

Gegenüber dem Januar des Vorjahres sank die Zahl der Arbeitslosen um 2872 (14,8 Prozent). Und mit 7,4 Prozent lag die Arbeitslosenquote in Südniedersachsen im Januar 1,3 Prozent niedriger als im Vorjahresmonat. Gläser: „Ich kann mich nicht erinnern, dass wir in den vergangenen 20 Jahren im Januar einmal eine derart niedrige Arbeitslosenquote hatten.“

Besonders erfreulich war die Jahresentwicklung 2011 in den Bereichen der Geschäftsstellen Hann. Münden und Northeim. Diese wiesen laut Gläser mit durchschnittlich 5,9 Prozent (Münden) und 6,8 Prozent (Northeim) neben Duderstadt (5,7 Prozent) die niedrigsten Arbeitslosenquoten im Agenturbezirk auf. (per)

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