Wohnen mit Brockenblick

22 neue Bauplätze entstehen am Rande von Gladebeck

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Die Bagger sind gestartet: Beim offiziellen Beginn der Erschließungsarbeiten im Gladebecker Baugebiet wren (von links) Fredi Kunkel, Henning Jordan, Ralph Wagener, Manuel Wiegan, Klaus Götze, Lothar Becker, Wilfried Becker, Peter Schwarz, Michael Kaiser (von links). 

Am Westrand von Gladebeck sind seit vergangener Woche Bagger im Einsatz.

Auf einem 1,65 Hektar großen Gelände an der Weinbergstraße starteten die Erschließungsarbeiten für das das neue Gebiet mit 22 neuen Bauplätzen.

„Dies ist die höchste Höhenlage des Dorfes, die eine Fernsicht über das Leinetal und bei klarer Sicht bis zum Brocken ermöglicht“, sagte Hardegsens Bürgermeister Michael Kaiser beim offiziellen Baustart vor Ort. 

Die Bauplätze seien ideal für junge Familien, die vor Ort ein gutes Betreuungsangebot vorfinden. Gladebeck ist laut Kaiser mit 1060 Einwohnern die mit Abstand größte Ortschaft der Stadt und durch den öffentlichen Nahverkehr gut mit dem Oberzentrum Göttingen und der Kreisstadt Northeim verbunden.

Die Grundstückseigentümer hatten nach familieninterner Abstimmung im Januar 2018 die Stadt Hardegsen informiert, auf dem Gelände Wohnbebauung zu ermöglichen. „Damit kommen sie einem seit Jahren vom Ortsrat und mir gehegten Wunsch nach“, sagte Kaiser. Der Eigentümer eines angrenzenden Grundstücks willigte ebenfalls ein. 

Interesse ist groß

Der im März 2018 gestellte Antrag auf Aufstellung des Bebauungsplans (B-Plan) wurde bereits im April vom Verwaltungsausschuss genehmigt. Damit begannen die von den Eigentümern getragenen Planungen in einem beschleunigten Verfahren. Schließlich wurde der B-Plan im März 2019 vom Stadtrat beschlossen. „Das Interesse an den Bauplätzen ist groß und einige schon verkauft“, sagte Ortsbürgermeister Lothar Becker.

Die Erschließung des neuen Baugebiets erfolgt über die Weinbergstraße, die noch verbreitert werden soll. Vier Stichwege werden gebaut. Im Zuge der Arbeiten werden der Schmutzwasserkanal und ein Teil des Regenwasserkanals in der Weinbergstraße erneuert.

Ende Oktober sollen die Erschließungsarbeiten fertig sein. Sie kosten zusammen mit der mit Erneuerung der Straße 450 000 Euro, zählte Planer Ralph Wagener (Rinne & Partner) auf.

Der Abwasserverband Harstetal investiert 250 000 Euro in die Erneuerung des Schmutzwasserkanals und die Stadtwerke Hardegsen 70. 000 Euro in die Trinkwasserleitung.

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