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500 Schüler beim Spaß im Bad dabei

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Von: Michael Caspar

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Beantworteten den Kindern alle Fragen zur Veranstaltung: Die Scouts Hayat Alawie und Marie Eddigehausen.
Beantworteten den Kindern alle Fragen zur Veranstaltung: Die Scouts Hayat Alawie und Marie Eddigehausen. © Caspar, Michael

Teilnehmerzahl beim „Swim & Run“ der Sportjugend halbiert. 11 Schulen aus dem Landkreis dabei.

Düderode – Mehr als 500 Schüler sind am Donnerstag im Waldschwimmbad Düderode beim Swim & Run-Wettbewerb der Sportjugend Northeim-Einbeck gegeneinander angetreten – halb so viele wie vor der Pandemie.

„Zahlreiche Kinder konnten in den vergangenen zwei Jahren ihren Freischwimmer nicht machen“, erklärte Petra Heidelberg-Heise vom Organisationsteam. Darüber informierten die – von Kontaktlehrer Martin Langner angeschriebenen – Grund- und weiterführenden Schulen die Sportjugend im Kreissportbund. So ist die Teilnehmerzahl, die sonst zwischen 800 und 1000 Kindern lag, deutlich zurückgegangen. Immerhin waren elf Schulen aus dem Landkreis mit Wettkampfteams vertreten.

Die aufgeregten jungen Sportler wurden an der Meldestelle von den Scouts, Marie Eddigehausen und Hayat Alawie, die beide die elfte Klasse des Northeimer Corvinianums besuchen, in Empfang genommen. „Wir beantworten Fragen und machen den Kindern Mut“, sagte Eddigehausen, die früher selbst einmal bei der alle zwei Jahre stattfindenden Veranstaltung angetreten ist. Die Gymnasiastinnen führten die Wettkämpfer zum Schwimmbecken, wo Betreuer Lothar Nelz sie einwies.

Die Aufsicht führte dort Egon Bröseke (82) vom MTV Bad Gandersheim. Auch Ehefrau Roswitha Bröseke (81) half mit. „Wir unterstützen Swim & Run seit Beginn an“, sagte Bröseke. 2007 fand der Wettbewerb erstmals statt, damals noch in Bad Gandersheim. „Die Klassen feuern ihre Mitschüler an, der Teamgeist ist groß“, beobachtete Scout Alawie. Die Zeiten stoppte Thomas Hickmann.

Gut gesichert ging es hoch an der Kletterwand beim Swim & Run der Kreissportbund-Sportjugend im Waldschwimmbad Düderode.
Gut gesichert ging es hoch an der Kletterwand beim Swim & Run der Kreissportbund-Sportjugend im Waldschwimmbad Düderode. © michael caspar

Dass selbst den Schwimmern die Praxis fehlt, fiel Heiko Ude auf. „Die Kinder sind unsicher“, erklärte der Fachdienstleiter Wasserwacht beim DRK Osterode. Er passte am Nichtschwimmerbecken auf, dass niemand zu Schaden kam.

„Das Platschen macht mir am meisten Spaß“, erklärte Bastian (11) aus Einbeck. „Ich rutsche gerne“, sagte Michel (9) aus Dögerode. Der Drei-Meter-Turm hatte es Fabian (9) aus Kalefeld angetan. „Das Wasser ist ein bisschen kalt“, bedauerte Lara (10) aus Echte. Leo (11) hob das Süßwarenangebot des Kiosks hervor. Er hatte sich dort ein Candy Spray besorgt. Am Stand der Landfrauen konnten sich die Kinder mit Saft und Wasser sowie Äpfeln und Bananen eindecken.

Zum Glück herrschte herrliches Sommerwetter. „Das ist nicht immer so gewesen“, erinnerte sich Organisatorin Heidelberg-Heise. In der Vergangenheit sei der Wettbewerb zweimal ausgefallen, weil es in Strömen geregnet hätte.

Der Sportbund sorgte wie in den Vorjahren für ein umfangreiches Begleitprogramm. Die Kinder sprangen über Kisten, spielten Fuß- und Beachvolleyball und durften – gesichert durch ein Seil – eine mehrere Meter hohe Kletterwand erklimmen. Am „heißen Draht“ konnten sie ihre Geschicklichkeit unter Beweis stellen. (Michael Caspar)

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