1. Startseite
  2. Lokales
  3. Northeim

Ab August freie Fahrt auf Autobahn 7

Erstellt:

Von: Olaf Weiss

Kommentare

Autobahnbaustelle nördlich der Anschlussstelle Echte.
Ausbau der Autobahn 7: Nördlich der Anschlussstelle Echte ist eine Fertigstellung der Fahrbahn in Richtung Kassel noch nicht in Sicht. Der Verkehr läuft in beiden Richtungen auf der bereits ausgebauten Nord-Fahrbahn. © Olaf Weiss

Via Niedersachsen will dann Ausbau fertig haben

Northeim – Autofahrer müssen sich noch ein wenig gedulden, bis es freie Fahrt ohne Baustellen auf der Autobahn 7 im Landkreis Northeim gibt. Die Freigabe des letzten Teilstücks, das dreispurig in eine Richtung ausgebaut wird, sei für August nächsten Jahres geplant, teilte Autobahnbetreiber Via Niedersaschen auf HNA-Anfrage mit. Dann sei der sechsspurige Ausbau zwischen Nörten-Hardenberg und Seesen abgeschlossen.

Im Bereich Echte ist noch am meisten zu tun. Nördlich der Anschlussstelle fehlt noch ein Fahrbahnteilstück in Richtung Kassel. Südlich wird noch die bereits vorher in Richtung Süden dreispurigen Fahrbahn erneuert. Auch die Auf- und Abfahrt Echte in Richtung Kassel ist noch nicht fertiggestellt.

Ursprünglich sollte der Ausbau Ende 2021 beendet sein. Wegen einiger Verzögerungen einigte sich Via Niedersachsen mit dem Bund dann auf eine Bauzeitverlängerung bis Ende 2022. Dann war von einer Fertigstellung Ende nächsten Jahres die Rede. Nun soll es ein paar Monate schneller gehen. „Die Corona-Pandemie sowie Lieferprobleme durch coronabedingte Lieferkettenausfälle sowie den Ukraine-Krieg haben auch unser Projekt beeinträchtigt“, erklärte Steffen Schütz, Pressesprecher von Via Niedersachsen, wieso die Bauarbeiten nicht früher beendet werden können.

Noch vor Weihnachten soll aber die zweite Flutbrücke im Bereich der Northeimer Seenplatte für den Verkehr freigegeben werden, kündigte Schütz an. Zunächst soll der Verkehr aber auf beiden Brücken (je eine in Richtung Norden und in Richtung Süden) nur auf je zwei Fahrspuren fließen.

Via Niedersachsen ist nicht nur für den sechsspurigen Ausbau zwischen Nörten-Hardenberg und Seesen zuständig, sondern seit dem 1. Mai 2017 auch für 30 Jahre für den Betrieb der A 7 zwischen Bockenem und Göttingen. Das schließt Unterhaltungsarbeiten ein. Und für die ältesten sechsspurigen Abschnitte auf diesem 60 Kilometer Teilstück seien erste Sanierungen bereits ab 2024 geplant, kündigte Via Niedersachsen an.

Die Investitionskosten beziffert das Unternehmen mit 441 Millionen Euro, das Gesamtvolumen des Vertrages mit dem Bund mit einer Milliarde Euro. Es erhält als Gegenleistung für den A 7-Ausbaus und den Betrieb des Abschnitts zwischen Bockenem und Nörten-Hardenberg während der Vertragslaufzeit die Einnahmen aus der Lkw-Maut, die dort anfallen. (Olaf Weiss)

Auch interessant

Kommentare