Feuerwehren aus dem Bezirk Hannover traten in Northeim gegeneinander an

Planen das weitere Vorgehen: Der Wassertrupp der Feuerwehr Dinkelhausen beim Besteigen der Leiter. Foto: Mennecke

Northeim. Die besten Feuerwehr-Wettbewerbsgruppen aus dem Bezirk Hannover haben sich am Wochenende auf dem Marktkauf-Parkplatz in Northeim miteinander gemessen. Die 70 Gruppen kamen dafür weit angereist. Von Nienburg bis Holzminden waren Feuerwehren vertreten.

Aus dem Landkreis waren zwölf Gruppen an den Start gegangen. Sie hatten sich zuvor beim Kreisentscheid für die nächste Runde qualifiziert. Junge und ältere Feuerwehrfrauen und -männer rollten Schläuche, stellten eine Steckleiter auf und stellten ihr Feuerwehrwissen in Sonderprüfungen unter Beweis.

„Die allgemeine Ausbildung und die Absolvierung von Einsatzübungen haben im Feuerwehrdienstgeschehen Vorrang. Wettbewerbe fördern aber, verbunden mit sportlichem Ehrgeiz und körperlicher Fitness, den Ausbildungsdienst sowie den kameradschaftlichen Kontakt“, sagte Kai-Uwe Roßtock , Pressesprecher der Feuerwehren im Landkreis Northeim.

Die mit den Löschübungen verbundene Abkühlung kam den Feuerwehrleuten sehr entgegen. Bei sommerlichen Temperaturen und einer Zeitvorgabe von maximal zehn Minuten pro Übung kamen auch die Zuschauer ins Schwitzen.

Während der Wettbewerbe wurden die vielen Besucher sowie Gäste aus der Politik, Verwaltung und der Polizeidirektionen über die startenden Gruppen umfassend informiert. Karsten Müller, Gemeindebrandmeister der Gemeinde Kalefeld, informierte über Lautsprecher über die Wehren, ihre Geschichte und den Fuhrpark.

Die Großveranstaltung der Feuerwehren in Northeim tauchte die Stadt zeitweilig in ein Meer aus roten Autos. Viele Einheiten der Kreisfeuerwehr wie die Technische Einsatzleitung oder die Pressegruppe der Feuerwehr sorgten mit 250 Helfern für einen reibungslosen Ablauf. Auch ein Fernsehteam war vor Ort und begleitete die Feuerwehr Dinkelhausen durch den gesamten Wettbewerb.

Auftreten wird bewertet

Am Ende hat die Nase die Feuerwehr vorn, die nicht nur mit der schnellsten Zeit und den wenigsten Fehlern punkten kann, sondern auch einen akkuraten Auftritt liefert. „Der Gesamteindruck der Gruppe während der Übung sowie der Pflegezustand von Fahrzeug und Ausrüstung und das Auftreten des Gruppenführers fließen mit in die Bewertung ein“, sagte Roßtock. Von den vorgegebenen 500 Punkten werden vier Zeittakte und mögliche Fehlerpunkte abgezogen. Wer am Ende am meisten Punkte über hat, geht dann als Sieger vom Platz.

Die Platzierungen der Gruppen lesen Sie in der Dienstag-Ausgabe. (kn)

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