Ein Abschiedsgruß von Frank Kampf

Frank Kampf
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Frank Kampf

Northeim. Frank Kampf ist an seinen bisherigen Arbeitsplatz zurückgekehrt. Der gemeinsame Bürgermeisterkandidat von SPD, CDU und Grünen, der bei der Wahl am Sonntag gegen Hans-Erich Tannhäuser unterlegen war, ist wieder als Verwaltungschef der Verwaltungsgemeinschaft Oberes Feldatal in Kaltennordheim/Thüringen tätig.

Von dort hat er sich mit einem Abschluss-Statement gemeldet.

„Für mich als Kandidat, aber auch für die drei Parteien SPD, CDU und Grüne, die mich bei dieser Wahl unterstützt haben, ist es schon eine richtig große Enttäuschung, dass es mir nicht gelungen ist, die Wahl zu gewinnen“, schreibt Kampf. Er wäre sehr gern Northeimer Bürgermeister geworden, um gemeinsam mit SPD, CDU und Grünen, die Stadt nach vorne zu bringen. Dabei dankte er den drei Parteien für die große Unterstützung im Wahlkampf.

„Offensichtlich ist es den Bürgerinnen und Bürgern doch sehr wichtig gewesen, einen Bürgermeister zu haben, der doch schon einige Jahre in Northeim lebt“, resümiert Kampf. Außerdem habe es wohl eine Verärgerung darüber gegeben, dass sich die drei Parteien auf einen gemeinsamen Kandidaten festgelegt haben. Dieses gemeinsame Vorgehen hätte die Zusammenarbeit zwischen Rat und Verwaltung – ungeachtet seiner Person – sehr positiv beeinflusst, betont der Wahlverlierer.

Northeim wünsche er eine positive Entwicklung:, insbesondere „dass es den Verantwortlichen um den neuen Bürgermeister Hans-Erich Tannhäuser gelingt, den finanziell sehr schwierigen Weg erfolgreich zu gehen und die wichtigen Dinge für die Menschen in Northeim, wie zum Beispiel die Stadthalle und die Schuhwallhalle trotz der Verpflichtungen aus dem Zukunftsvertrag, zu erhalten“„

Tannhäuser wünsche er alles Gute, insbesondere eine harmonische Zusammenarbeit mit den im Rat vertretenen Fraktionen“, betonte Kampf. Er hoffe, dass der künftige Bürgermeister die erforderliche Unterstützung erhält.

„Hier wird es in den nächsten Wochen und Monaten richtig viel Arbeit geben“ schreibt Kampf über sein Amt in der thüringischen Rhön. Dabei verweist er auf die maßgeblich von ihm mit eingeleitete freiwillige Gemeindefusion. Aus der Verwaltungsgemeinschaft (zu vergleichen mit einer niedersächsischen Samtgemeinde) soll eine Einheitsgemeinde werden. Das werde ihn voll ausfüllen. „Deshalb gibt es auch meinerseits derzeit keine Pläne mehr, mich um ein politisches Amt zu bewerben.“ (ows)

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