AfD: Grüne Jugend will verunglimpfen

Northeim. Der AfD-Kreisverband Northeim hat den von der Grünen Jugend erhobenen Vorwurf zurückgewiesen, einem Göttinger Journalisten sei am 4. September bei einer öffentlichen AfD-Veranstaltung im Northeimer Bürgersaal der Zutritt verweigert worden.

„Jeder Pressevertreter, der persönlich bekannt gewesen ist oder Personen mit Presseausweis konnten unsere Veranstaltung besuchen“, schreibt Maik Schmitz, Kreisvorsitzender der AfD in einer Pressemitteilung. Die Abweisung sei aufgrund fehlender Legitimierung und begrenzter Platzkapazitäten im Bürgersaal erfolgt.

Bereits im Vorfeld sei die Veranstaltung einer „massiven Hetze“ ausgesetzt gewesen, so Schmitz. Er wirft der Grünen Jugend vor, „verkrampft um Verunglimpfung der AfD“ bemüht zu sein.

Ob Journalisten der „taz“ oder der „Jungen Freiheit“ die Veranstaltungen der AfD besuchen, spiele für die Partei keine Rolle, so Schmitz.

Medienvertreter sollten sich jedoch auch offiziell als solche zu erkennen geben, da man ansonsten den Eindruck gewinnen könne, dass eine Situation oder Berichterstattung gezielt in eine gewisse Richtung gelenkt werden solle.

Schmitz weist darauf hin, dass bei der Veranstaltung im Bürgersaal auch etwa 20 Nichtparteimitglieder anwesend gewesen seien.

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