Stadt Einbeck tritt von Mietvertrag zurück

Northeimer AfD-Kreisverband muss sein Sommerfest mit Björn Höcke mehrmals verlegen

Parteilogo Parteilogo Bundestagswahl AfD
+
346b576f-f706-4fed-9481-8647434a18da.jpg

Zu einem Spießrutenlauf hatte sich am Samstag für den AfD-Kreisverband Northeim die Planung seines diesjährigen Sommerfestes entwickelt.

Northeim/Einbeck - Schlussendlich fand das Fest auf einem Privatgelände eines Vereins in Northeim statt. Unter anderem trat dort auch der AfD-Fraktionsvorsitzende im Thüringer Landtag, Björn Höcke, auf.

Zwar hatten laut Polizei Northeim mehrere Personen versucht, die Veranstaltung verbal zu stören, zu Auseinandersetzungen kam es aber nicht. Dafür hatte eine Einheit der Bereitschaftspolizei gesorgt.

Nachdem die Stadt Einbeck am Samstagvormittag von ihrem Recht Gebrauch gemacht hatte, von einem zuvor mit einer Privatperson geschlossenen Mietvertrag für eine Örtlichkeit in Iber zurückzutreten, hatte die AfD versucht, einen anderen Veranstaltungsort zu finden.

Nachdem die rechtsextreme Partei damit zunächst mehrmals gescheitert war, landete die AfD schließlich auf dem Privatgelände am Ortsrand von Northeim.

Wie die Polizei am Samstag berichtet hatte, war für den Veranstaltungsort in Iber eine Geburtstagsfeier von einer Privatperson angemeldet worden.

Als dann bekannt geworden sei, dass dort der AfD-Kreisverband sein Sommerfest feiern wollte, war die Stadt Einbeck wegen einer „arglistigen Täuschung“ von dem zuvor mündlich geschlossenen Mietvertrag zurückgetreten.  kat

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.