Anlieger diskutierten

Alternative: Hallen-Neubau auf altem Fundament

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Großes Interesse: Höckelheimer Bürger studierten interessiert die Alternativplanungen für den Wiederaufbau der Mehrzweckhalle, die interessierte Anwohner unter der Federführung von Armin Töpperwien erstellt hatten.

Höckelheim. Die Diskussion über den Wiederaufbau der Mehrzweckhalle ist voll entflammt. Das wurde auf einer Informationsveranstaltung der Anlieger deutlich.

Die Anliegen stellten im Jugendheim vor über 50 Besuchern eine Alternativplanung zum Entwurf der Stadt Northeim vor. Unter den Teilnehmern waren allerdings nur wenige Ortsratsmitglieder.

Die Anwohner hatten vor allem zwei Punkte bemängelt. Die Planungen für den Neubau würden den Hochwasserschutz nicht berücksichtigen und Anlieger der Straße An der Schule würden durch die Verlegung des Eingangs in nicht zumutbarer Weise belästigt.

Armin Töpperwien und seine Mitstreiter stellten nun einen Entwurf auf den nach wie vor intakten Fundamenten der alten Halle vor. Auf zwei Geschossen, so Töpperwien, würden die Wünsche von Grundschule, Vereinen, Jugendraum und Veranstaltern von Feiern berücksichtigt. Dank eines Fahrstuhls würden die Auflagen erfüllt, die die Inklusion an eine Schule stelle.

Der Entwurf würde die Anforderungen nach DIN erfüllen mit einer 5,50 Meter hohen Halle und den entsprechenden Nebenräumen. Insbesondere würde man die Vergrößerung der Grundfläche um 450 Quadratmeter sparen und müsste nicht Bäume fällen, die einen ideellen Wert von 40 000 bis 50 000 Euro darstellten.

Hochwasserschutz 

Bernd Körber wies darauf hin, dass die alte Halle extra so hoch gebaut worden sei, dass kein Hochwasser eindringen könne. Bei der Planung der Stadt würden diese Anforderungen nicht erfüllt, weil der Sockel nur 16 Zentimeter hoch geplant sei. „Im Falle eines Hochwassers können wir die Halle dann wieder nicht benutzen.“

Aus der Zuhörerschaft wurde beklagt, dass im Ortsrat nur ein einziger Entwurf vorgestellt wurde Angesichts des Baus, der für die Ortschaft den Stellenwert eines Jahrhundertbauwerks besitze, sei dies zu wenig. Dies wirke wie die Aufforderung: „Friss oder stirb!“

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Grundschulleiterin Barbara Ahlf-Dörnte sagte, die Planungen der Anlieger erfüllten nicht die Anforderungen für eine Ganztagesschule im Gegensatz zu den Planungen, die im Ortsrat diskutiert worden war. Sie hält insbesondere das „Auseinanderreißen der Räumlichkeiten“ für die Schule für problematisch. Weitere Einzelheiten nannte sie jedoch nicht. Armin Töpperwien betonte, dass es sich um einen Entwurf handelte, der jederzeit offen für Anregungen und Vorschläge sei.

Den Anliegern sei eine breite Diskussion wichtig. (zhp)

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