1000 Meter Abstand von Windrädern

Angerstein wird sicherer - Hindernisse sollen Autofahrer bremsen

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So sieht es jetzt aus: In der Hannoverschen Straße in Angerstein engen diese Hindernisse die Fahrbahn ein. Auch Am roten Ufer wird auf diese Weise für mehr Sicherheit gesorgt. 

Angerstein. Angerstein wird aus verkehrstechnischer Sicht sicherer. Das trifft vor allem für Fußgänger zu, die die Straße überqueren wollen. Die vielen Autos, die statt auf der neuen B 3 immer noch durch den Ort auf der alten B 3 fahren, sollen zur Langsamkeit erzogen werden.

Geschehen soll das durch die Verengung der Fahrbahn durch beidseitig an den Rändern installierte Hindernisse. Dabei handelt es sich um kleine Flächen, also Kunststoffbarrieren, die in den Signalfarben rot und weiß umrandet sind und mit Schotter gefüllt werden sollen.

Dadurch wird die Fahrbahn in der Hannoverschen Straße in Höhe der Einmündung „Im hohen Feld“ auf 3,30 Meter begrenzt. Ein Begegnungsverkehr von zwei Fahrzeugen wird dadurch ausgeschlossen, hieß es in der jüngsten Sitzung des Ortsrats.

Die Angersteiner hoffen darauf, dass die Autofahrer dadurch ausgebremst werden und langsamer fahren. Doch nicht nur das, sie hoffen auch darauf, dass Verkehrsteilnehmer den Ort künftig meiden und die neue B 3 nutzen.

Eine neue Verkehrssituation und mehr Sicherheit gibt es ebenfalls Am roten Ufer. Dort sind die sogenannten Kölner Teller demontiert worden, die den Einwohner von Anfang an ein Dorn im Auge waren.

Dabei handelte es sich um eine Doppelreihe von Halbkugeln, die in die Straße eingelassen waren. Sie stellten besonders für Fahrradfahrer einen Gefahrenpunkt dar, waren auch bei Autofahrern äußerst unbeliebt. Jetzt ist auch dort die Fahrbahn eingeengt worden. Außerdem wurden im Baugebiet vor dem Walde Poller aufgestellt.

Unter die Lupe genommen wurden die Angersteiner Kinderspielplätze von einem externen Unternehmen, das einige Mängel festgestellt hat. Die werden laut Bürgermeisterin Susanne Glombitza aktuell vom Bauhof der Gemeinde behoben, so im Bereich der Grebenberg-Schule und Im hohen Feld. Es gibt sowohl Erneurungen als auch Instandsetzungen.

Ihren Blick hatten die Ortsratsmitglieder auf den möglichen Bau von Windrädern gelegt, für die es noch keinen Flächennutzungsplan gibt. Die Gemeinde befragt aktuell alle Ortsräte. Die Angersteiner sprachen sich für einen Mindestabstand der Windkraftanlagen von 1000 Metern zur nächsten Wohnbebauung aus.

Dem Kirchbauverein will der Ortsrat 300 Euro überweisen. Der Betrag ist zur Gestaltung des Mittelalterfestes gedacht, das am 9. September von 11 bis 17 Uhr gefeiert werden soll.

Neuer Pächter für Lindenkrug gesucht

Für das Dorfgemeinschaftshaus in Angerstein wird ein neuer Pächter gesucht. Die bisherigen Betreiber des "Lindenkrugs" hören aus Altersgründen Ende Juni dieses Jahres auf - Das war in der Sitzung des Ortsrats zu erfahren.

Aktuell bereitet die Gemeinde nach Mitteilung von Bürgermeisterin Susanne Glombitza die Ausschreibung zur Neuverpachtung des Komplexes vor. Der befindet sich im Eigentum der Gemeinde, beinhaltet zwei vermietete Wohnungen, die Gaststätte und den großen Saal. Glombitza hofft auf Interessenten, die das DGH betreiben wollen. Auf jedem Fall offen gehalten werden soll der Saal, der von den Vereinen genutzt wird.

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