Ab Montag, 6. März

Behinderungen auf A7 zwischen Bockenem und Salzgitter: Mittelstreifen wird versiegelt

Northeim/Bockenem. Autofahrer müssen sich ab Montag, 6. März, auf der Autobahn 7 in Richtung Hannover auf Behinderungen einstellen.

Wie die niedersächsische Landesstraßenbaubehörde mitteilte, beginnt dann die Sanierung des zweiten Mittelstreifenabschnitts zwischen Bockenem und dem Dreieck Salzgitter. Dafür werden auf einem sechs Kilometer langen Abschnitt in beiden Fahrtrichtungen die linken Fahrspuren der sechsspurigen Autobahn gesperrt. Die Arbeiten sollen nach Mitteilung der Behörde bis Mitte Juni dauern.

Grund für die Sanierungsarbeiten ist eine Belastung mit polyzyklischen aromatischen Kohlenwasserstoffen (PAK). Sie sind durch den nicht sachgerechten Einbau teerhaltiger Bestandteile der alten Fahrbahn in den Mittelstreifen gelangt. Die Sanierung erfolgt durch Aufbringen einer Kunststoffdichtungsbahn, die den Mittelstreifen wasserdicht verschließen soll. Dadurch wird das Eindringen von Regenwasser und damit das Auswaschen der Schadstoffe verhindert, die krebserregend sind.

Wie die ebenfalls verseuchten Seitenstreifen der A7 zwischen Bockenem und dem Dreieck Salzgitter saniert werden, ist laut Landesstraßenbaubehörde noch nicht entschieden. Das Konzept, das auf den Ergebnissen von Bodenproben beruht, solle im Frühsommer vorliegen. Geplant sei, dass die Arbeiten noch in diesem Jahr beginnen.

Rubriklistenbild: © dpa

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