Avacon legt unter der A7 Gasleitung tiefer

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Flach läuft das Bohrgestänge in den Boden: Ein Mitarbeiter der Bohrfirma überprüft die Konsistenz des Ton-Wassergemischs, das in den Bohrkanal gepumpt wird, aber teilweise auch aus den Bohrlöchern wieder austritt.

Imbshausen. Für den geplanten Ausbau der Autobahn 7 auf sechs Fahrspuren muss eine Gashochdruckleitung Platz machen.

Zwischen Imbshausen und Eboldshausen wird die unter der Autobahn hindurch verlaufende Gashochdruckleitung tiefer gelegt. Wie Unternehmenssprecher Ralph Montag von der Avacon AG (Helmstedt) mitteilte, investiert das Unternehmen dafür knapp eine Million Euro.

Für den Ausbau der A7 liegt die Gasleitung nicht tief genug, erklärte Montag. Deshalb werde mit einer sogenannten Horizontalbohrung ein neues 250 Meter langes Stahlrohr unter der Fahrbahn hindurch gezogen. Bevor die neue Leitung mit einem Durchmesser von 40 Zentimeter acht bis zehn Meter unterhalb der Fahrbahn verlegt werden kann, muss in in einem Bohrspülverfahren ein Kanal für das Rohr gebohrt werden, erklärte Montag. Zunächst wird ein Durchstich gemacht. Dann wird beim Zurückziehen des Bohrgestänges der Bohrkanal noch erweitert.

Ton-Wassergemisch

Beim Bohren wird ein Ton-Wassergemisch in das Bohrloch gepumpt. Es dient unter anderem dazu, die Wände des Bohrlochs zu stabilisieren

Anschließend wird das 25 Tonnen schwere Stahlrohr von der Spezialbohmaschine am Bohrgestänge durch die gebohrte Öffnung gezogen. Deshalb ist die Bohrmaschine an ihrem Standort fest verankert.

Nach Abschluss der Arbeiten zwischen Eboldshausen und Imbshausen zieht die Spezialfirma Richtung Norden weiter. Bei Ildehausen (Landkreis Goslar) muss ebenfalls eine Gasleitung der Avacon tiefer gelegt werden. Dort muss eine 380 Meter lange Leitung unter der Autobahn hindurch gezogen werden. Das, so Sprecher Montag, koste das Versorgungsunternehmen eine weitere Million Euro.

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