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Tribüne für Gandersheimer Domfestspiele steht - fünf Produktionen laufen

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Von: Axel Gödecke

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Gewirr aus Stahl und Holz: Die Gerüstteile des Tribünenunterbaus wurden per Sattelschlepper angeliefert und passgenau aufgebaut.
Gewirr aus Stahl und Holz: Die Gerüstteile des Tribünenunterbaus wurden per Sattelschlepper angeliefert und passgenau aufgebaut. © Julia Lormis / Domfestspiele / nh

Die Gandersheimer Domfestspiele freuen sich auf den Sommer. Die Tribüne ist binnen einer Woche von einer fränkischen Spezialfirma vor dem Dom aufgebaut worden.

Bad Gandersheim - Bereits am Montag, 9. Mai, starten die Proben für alle fünf Produktionen der 63. Spielzeit bei den Gandersheimer Domfeestspielen. Wurde bislang zunächst im Probenzentrum von Niedersachsens größtem professionellen Freilichttheater geprobt, so wechseln die Akteure dann nach und nach mit ihren Proben auf die Bühne vor der Stiftskirche.

Dort steht am 19. Juni als erste Premiere das Familienstück „Die Schatzinsel“ auf dem Programm. Offiziell werden die 63. Gandersheimer Domfestspiele am Freitag, 24. Juni, mit der Premiere von „Der Name der Rose“ eröffnet. „Der Kleine Horrorladen“ folgt mit der Premiere am 1. Juli, die Musical-Satire „Monty Pythons’s Spamalot – Die Ritter der Kokosnuss“ feiert am 8. Juli Premiere. Das Studiostück „Frühstück bei Tiffany“ im Probenzentrum hat am 26. Juli Premiere.

„Wir können uns alle auf tolle Begegnungen und endlich wieder gemeinsam erlebte sommerliche Theaterabende an der frischen Luft freuen“, sagt Geschäftsführer Thomas Groß. Die Gandersheimer Domfestspiele sorgen intern mit einem Hygienekonzept für Corona-Schutz während des Probenbetriebs unter anderem durch das Tragen von Masken und regelmäßige Tests, berichtet Festspielsprecher Frank Bertram.

Fertig: Festspiel-Intendant Achim Lenz (l.) und Geschäftsführer Thomas Groß beim Probesitzen.
Fertig: Festspiel-Intendant Achim Lenz (l.) und Geschäftsführer Thomas Groß beim Probesitzen. © Julia Lormis / Domfestspiele

Für die Zuschauer soll das Festpielerlebnis allerdings so weit wie nur möglich frei von Coronasorgen ablaufen. „Unsere Zuschauer sollen die Festspiele ohne Einschränkungen wie früher genießen können“, betont Intendant Achim Lenz. Und weiter: „Wir machen Freilichttheater, sorgen zudem aber beim Einlass und beim Auslass für genügend Abstand durch Durchsagen und unser Einlasspersonal.“ Auf der Tribüne werden in diesem Jahr wieder alle Plätze verkauft, es sind 999 an der Zahl.

Unter dem Motto „Grüner wird’s nicht“ zeigen die Gandersheimer Domfestspiele vom 19. Juni bis 21. August vier Stücke vor dem Portal der Stiftskirche sowie ein Studiostück im Probenzentrum. Zu sehen sind so insgesamt 68 Vorstellungen vor dem Dom und zehn im Probenzentrum.

Wie bei einem großen Puzzle wurden beim Aufbau der Tribüne vor dem Portal der Stiftskirche die Teile, die mit Sattelschleppern angeliefert wurden, von den Mitarbeitern der Firma Nüssli aus dem fränkischen Roth zusammengesetzt, berichtet Pressesprecher Bertram. Rund eine Woche lang wurde gehämmert, geschraubt und gesteckt.

Wegen der Rundung der Tribüne passen einige Teile nur auf den einen einzigen, ihnen bei der Konstruktion zugewiesenen Platz. Jedes Jahr wird die gleiche Tribüne und Bühne aufgebaut, immer an exakt der gleichen, mit Vermessungsnägeln markierten Stelle wie zuvor. Ein Nivelliergerät sorgt dafür, dass die Sitze und die Bühne exakt waagerecht sind.

Dass alles wieder exakt passt, davon konnten sich Schauspieler und Festspiel-Leitung schon persönlich im großen Halbrund vor dem Portal des romanischen Doms in der Kurstadt überzeugen.  

Karten: über die Kartenzentrale der Gandersheimer Domfestspiele, Stiftsfreiheit 12, telefonisch 0 53 82/95 53 31 1 oder per E-Mail: kartenzentrale@gandersheimer-domfestspiele.de oder online unter gandersheimer-domfestspiele.de. (Axel Gödecke)

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