Eröffnung in Bad Gandersheim

Domfestpiele laden zum Träumen ein

Premierenfeier: An der Siftskirche feierten Ensemble und Festspielleitung nach dem Auftaktstück „Wie es Euch gefällt“ mit geladenen Gästen. Foto:  WEoss

Bad Gandersheim. Träumen, um zu neuen Perspektiven zu kommen, sollen die Besucher der Domfestspiele, betonte Intendant Christian Doll bei der Eröffnung.

Mit einer Einladung zum gemeinsamen Träumen sind am Donnerstagabend die Bad Gandersheimer Domfestspiele eröffnet worden. Intendant Christian Doll betonte in seiner Eröffnungsansprache, das Theater sei der Ort, „wo wir das Träumen üben können“.

Gemäß des diesjährigen Festspielmottos „Mit Dir will ich träumen“ lud er die Festspielbesucher ein, sich auf den Traum einzulassen, den die Schauspieler für sie auf der Bühne träumen. Dabei, so betonte er ausdrücklich, gehe es nicht darum, die verstörenden Bilder der realen Welt zu verdrängen, sondern neue Perspektiven zu gewinnen.

Ansporn vom Land

Dankte den Förderern: Bürgermeisterin Franziska Schwarz

Die niedersächsische Kulturministerin Gabriele Heinen-Kljajic (Grüne), die den Schirmherrn der Festspiele, Ministerpräsident Stephan Weil (SPD), vertrat, erinnerte in ihrem Eröffnungsgrußwort an die in diesem Jahr von 70.000 auf 170.000 Euro aufgestockte Landesförderung. Sie sei einerseits zur Qualitätssicherung gedacht, solle aber auch ein Ansporn für die Festspielleitung sein, den eingeschlagenen Weg fortzusetzen.

Eröffnung der Gandersheimer Domfestspiele

Der stellvertretende Vorsitzende des Aufsichtsrats der Festspiele, Joachim Stünkel, lobte das kreative Potential der Festspiele

„Das Theater ist der Ort, wo wir das Träumen üben könne.“

Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz dankte den zahlreichen Sponsoren und Förderern der Domfestspiele und Intendant Doll: „Er hat es wieder verstanden, ein wunderbares Ensemble zusammenzustellen.“

Sie hob die Bedeutung der Festspiele für die Kurstadt hervor. Sie brächten Leben in die Stadt, seien mit ihren alljährlich 50.000 Besuchern nicht nur ein touristisch wichtiger Wirtschaftsfaktor und Werbeträger: „Sie prägen unseren guten Namen.

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