Ehrenring für Notarzt Dr. Gernot Maxisch

Urkunde und Goldener Ehrenring für den Leitenden Notarzt Dr. Gernot Maxisch (Mitte): Es gratulierten Kreisbrandmeister Bernd Kühle (von links), Dr. Hartmut Heuer, Karl-Heinz Hagerodt und Simone Schickel. Foto: Roßtock/Kreisfeuerwehr/nh

Bad Gandersheim. Seit fast 40 Jahren setzt sich der Leitende Notarzt Dr. Gernot Maxisch im Bereich Rettungsdienst und Katastrophenschutz für den Landkreis Northeim ein.

Für dieses Engagement wurde er jetzt in der Sitzung des Ausschusses für Brand- und Katastrophenschutz des Landkreises in Bad Gandersheim mit dem Goldenen Ehrenring ausgezeichnet.

Nach den Worten des Vorsitzenden Karl-Heinz Hagerodt sei dies ein würdiger Rahmen, um die seltene und hohe Auszeichnung des Landkreises zu verleihen. Auch der Kreistag schätze den großen Einsatz von Dr. Gernot Maxisch, sagte er.

In seiner Laudatio ging der Erste Kreisrat Dr. Hartmut Heuer auf die Anfänge im Jahr 1978 ein. Seither nahm Maxisch viele Aufgaben im Katastrophenschutz wahr. Nach dem Zugunglück 1982 im Bahnhof Northeim wurde er mit dem Aufbau einer Schnelleinsatzgruppe beauftragt, die den Regelrettungsdienst bei Großschadenslagen und Katastrophen unterstützt.

Für seinen beispielhaften Einsatz zum Wohle der Bürger verdiene der ausscheidende Leiter der Arbeitsgemeinschaft Schnelleinsatzgruppen Dank, Anerkennung und Respekt, sagte Heuer. Nachdem er vor kurzem Vater einer Tochter geworden ist, habe er den Entschluss gefasst, die Leitung nach fast 40 Jahren abzugeben, erklärte Maxisch.

Kreisbrandmeister Bernd Kühle forderte den Landkreis in der Sitzung auf, die Abweisung der Installation von Fachberatern für Hygiene, Bauwesen und Spezielle Rettung aus Höhen und Tiefen nochmals zu überdenken. „Alle drei Fachbereiche werden bei Einsätzen benötigt und arbeiten eng zusammen.“ Gerade bei der Rettung von adipösen Patienten spielten sie eine wichtige Rolle.

Der Einbau des Digitalfunks sei bei den Fahrzeugen der Feuerwehr im Landkreis Northeim weitgehend abgeschlossen. Die Beschaffung von digitalen Handsprechfunkgeräten werde sich aber noch einige Zeit hinziehen, so Kühle.

Ferner befasste sich der Ausschuss mit der Neustrukturierung und Namensbezeichnung der Brandschutzabschnitte. Einstimmig entschieden sich die Ausschussmitglieder, dem Kreistag als Beschlussvorschlag die alten Brandschutzabschnitte Nord (Einbeck, Dassel), Nord-Ost (Bad Gandersheim, Kalefeld), Ost (Northeim, Katlenburg-Lindau, Nörten-Hardenberg, Moringen) und West (Hardegesen, Bodenfeld, Uslar) vorzulegen.

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