Keine Reaktivierung des leer stehenden Lokals

Landesgartenschau in Bad Gandersheim: Zaun kommt vor die Seeterrassen

Vor den Seeterrassen soll quer über den Osterbergsee ein Sichtschutzzaun errichtet werden.
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Vor den Seeterrassen soll quer über den Osterbergsee ein Sichtschutzzaun errichtet werden.

Die Seeterrassen am ersten Osterbergsee können nicht in die Landesgartenschau (Laga) im kommenden Jahr eingebunden werden.

Bad Gandersheim - Wie der Sprecher der Landesgartenschau gGmbH, Frank Terhorst, bestätigte, hat es nach jahrelangen Verhandlungen mit dem Repräsentanten des nepalesischen Eigentümers keine Einigung gegeben.

Nachdem ein letzter Vorschlag vonseiten der Laga-Gesellschaft, das Erdgeschoss der Seeterrassen für die Zeit der Gartenschau zu mieten, damit dort von einem Caterer ein gastronomisches Angebot auf die Beine gestellt werden kann, nicht die Zustimmung des Gebäudeverwalters fand, sind die Gespräche nun endgültig beendet.

Ursprünglich war die Hoffnung, dass nicht nur die Gastronomie, sondern auch das angeschlossene Hotel zur Laga wieder eröffnet wird. Denn die Bettenkapazität in der Kurstadt ist gering. Die Konsequenz ist, dass das seit Jahren ungenutzte Gebäude und das dazugehörige Grundstück vom Laga-Gelände abgetrennt werden müssen.

Das soll nach Terhorsts Worten durch den Bau eines Stegs geschehen, der in gerader Linie quer über den Osterbergsee von Ufer zu Ufer verlaufen soll. Auf diesem werde dann ein Sichtschutzzaun errichtet. Die Abgrenzung im See sei notwendig, weil ein Teil der Wasserfläche zum Seeterrassen-Grundstück gehört. „Es ist noch nicht spruchreif, wie der Zaun aussehen soll“, sagte Terhorst. Er werde aber wohl mehr als zwei Meter hoch werden.

Neben dem Steg mit Zaun soll es dort noch einen zweiten Steg geben. Dieser ist von jeher Teil der Gartschaupläne. Er sei als Rondell geplant, auf dem die Laga-Besucher um eine schwimmende Insel herum aufs Wasser hinausgehen können. (Olaf Weiss)

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