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Zwei neue Boulderwürfel sind jetzt auf dem Gelände der Landesgartenschau zu finden

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Von: Jacob von Sass von Sass

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Haben Spaß am kleinen Boulderwürfel: (von links) Dieter Brinkmann von der Volksbank Bad Gandersheim und Axel Hake vom Deutschen Alpenverein.
Haben Spaß am kleinen Boulderwürfel: (von links) Dieter Brinkmann von der Volksbank Bad Gandersheim und Axel Hake vom Deutschen Alpenverein. © Jakob von Sass

Die Trendsportart Bouldern hat sich mittlerweile in ganz Deutschland etabliert und hat überall seine Anhänger, so auch im Landkreis Northeim. Daher stellte der MTV Bad Gandersheim diesen Montag auch die Boulderwürfel auf dem Gelände der Landesgartenschau vor. Außerdem entstand dort ein Fitnessparcours, der ebenfalls präsentiert wurde.

Bad Gandersheim – Ausgangspunkt des Projekts war eine vom Stadtjugendring der Kurstadt im Oktober 2020 umgesetzte Umfrage in den Schulen, an der sich 640 Jugendliche beteiligten. 305 Schüler sprachen sich bei dieser Umfrage für einen Kletter- und Fitnesspark aus und so wurde auch die Gestaltung des neuen Areals zusammen mit den jungen Erwachsenen erarbeitet.

Nachdem feststand, dass auf dem Gelände der Landesgartenschau die Boulderwürfel entstehen, gründete sich auch eine Kletterabteilung beim MTV Bad Gandersheim: „Wir wollen hier Kindern und Jugendlichen ein neues Abenteuer bieten. Hier können selbst schon die Kleinsten anfangen zu klettern“, sagt Klaus Dörries, Vorstand des MTVs.

Der große, knapp über vier Meter hohe Würfel bietet rund 57 Quadratmeter Fläche, auf der 270 Klettergriffe befestigt sind. Er richtet sich an die sportlichen Kletterer, während der kleine Würfel mit seinen 1,80 Meter und 100 Griffen für Kinder gedacht ist.

Damit es immer wieder neue Routen zu entdecken gibt, lassen sich die Griffe am großen Würfel versetzen. Beide Würfel sind handgefertigte Unikate, die aus glasfaserverstärktem Kunststoff auf eine Stahlkonsole modelliert wurden.

Axel Hake vom Deutschen Alpenverein, der die Arbeiten mit seinem Fachwissen unterstützt hat, ist ebenfalls begeistert von den neuen Klettermöglichkeiten in Bad Gandersheim: „Durch so ein Projekt kann man den Klettersport in der Region weiter ausbauen. Alleine mit der wunderbaren Lage zwischen Harz und Weserbergland ergeben sich hier viele Möglichkeiten.“

Beteiligt an dem 100 000 Euro teueren Projekt sind die Stadt Bad Gandersheim, der MTV Bad Gandersheim, der Kur- und Verkehrsverein, die Volksbankstiftung, die Part AG, die Schütze Assekuranz GmbH, die Sozial- und Sportstiftung Landkreis Northeim, der Kreissportbund Northeim, sowie die Marten Bau GmbH und die Landesgartenschau Bad Gandersheim. (Jakob von Sass)

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