Zweiter Anlauf

Landesgartenschau: Bad Gandersheim plant Bewerbung für 2022

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Rückblick: Besucher auf der Landesgartenschau 2014 in Papenburg.

Bad Gandersheim. Deutliches Ja für eine erneute Bewerbung um die Landesgartenschau: Nachdem Bad Iburg die Schau für 2018 erhalten hatte, geht es für die Kurstadt in die nächste Runde.

Die Parteien der Stadt Bad Gandersheim haben sich in einer Sonderausschuss-Sitzung für einen zweiten Anlauf um das Pendant zur Bundesgartenschau auf Landesebene ausgesprochen.

Der fraktionsübergreifende Antrag wurde am Dienstagabend in der Kurstadt einstimmig beschlossen und muss jetzt noch durch den Verwaltungsausschuss und den Stadtrat. „Wir wollen das Verfahren auf den Weg bringen, um unsere Bewerbung fristgerecht bis zum 30. Juni abzugeben“, sagt Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz im Gespräch mit der HNA.

Die Landesgartenschau sei zwar „ein wirtschaftliches Risiko, aber auch eine Chance, in Bereiche zu investieren, die aufgrund der finanziellen Situation in den vergangenen Jahren vernachlässigt wurden“, sagt Schwarz. So könne die Landesgartenschau nicht nur eine positive Auswirkung auf die Stadt als Kurort haben, sondern auch als wichtiger Kulturstandort, unter anderem mit dem Portal zur Geschichte und den Gandersheimer Domfestspielen, die jährlich über 50 000 Menschen nach Bad Gandersheim holen.

Als Grundlage für die weiteren Planungen gilt die 57-seitige Machbarkeitsstudie, die bereits zur Bewerbung für 2018 verfasst wurde. „Seitdem hat es Änderungen im Stadt- und Landschaftsbild gegeben. Das müssen wir mit einem Planer nochmal überarbeiten“, sagt die Bürgermeisterin. Das Rennen um die Landesgartenschau hatte die Kurstadt gegen Bad Iburg verloren. Dort hatte es letztlich im Rat ein Hin und Her gegeben, ob die Schau tatsächlich im April 2018 stattfinden soll. „Das wollen wir bei uns von vornherein ausschließen.“

Für Schwarz ist es wichtig, die Bürger in die Gespräche und Planungen mitzunehmen, sowohl die Befürworter als auch die Kritiker.

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