Chance für Wirtschaft und Tourismus

Landesgartenschau in Bad Gandersheim: "Riesenfreude" im Rathaus

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Bad Gandersheim. „Die Entscheidung der Niedersächsischen Landesregierung löst eine Riesenfreude aus. Sie bringt uns enormen Schub und Motivation.“

Mit diesen Worten beschreibt Bad Gandersheims Bürgermeisterin Franziska Schwarz dieZusage für die Landesgartenschau 2022, von der sie am Dienstagnachmittag auf Dienstreise in Bad Harzburg von der HNA erfahren hatte.

Die viele Arbeit, die die Stadt und viele weitere Beteiligte in den vergangenen Monaten in das Projekt Landesgartenschau gesteckt hatten, erfahre durch diese „frühzeitige Entscheidung für Bad Gandersheim eine besondere Würdigung“, sagte Schwarz. Ebenfalls groß war die Freude nach der Bekanntgabe durch den Landkreis, die Gartenschau in der Kurstadt bei einem möglichen Defizit mit bis zu 500 000 Euro zu unterstützen (die HNA berichtete). Die Landesregierung will die Stadt bei der Suche nach Fördermöglichkeiten hinsichtlich der geplanten Investitionsvorhaben „aktiv unterstützen“ heißt es aus Hannover.

Touristischer Schub

Bürgermeisterin Schwarz unterstützt die Prognose der Landesregierung, dass die Landesgartenschau in Bad Gandersheim einen „wirtschaftlichen und touristischen Schub“ bringen könne.

Seit vielen Wochen ist die Bürgermeisterin in den Bad Gandersheimer Ortschaften unterwegs, um die Pläne und das Projekt den Bürgern vorzustellen. „Wir haben die Bürger von Anfang an mit einbezogen und das müssen wir auch. Die Bad Gandersheimer müssen hinter ihrer Landesgartenschau stehen“, erläutert Schwarz. Und das tun sie offenbar auch. „Das Interesse an den Veranstaltungen ist außergewöhnlich groß. Wir mussten Stühle in die Feuerwehrhäuser und anderen Veranstaltungsorte nachholen.“

Bei den Informationsveranstaltungen gebe es immer wieder auch kritische Nachfragen. „Diese zu beantworten ist besonders wichtig. Bislang zeichnet sich allerdings eine deutliche Mehrheit ab, die sich für eine Landesgartenschau bei uns ausspricht“, berichtet die Bürgermeisterin.

Der letzte Ortstermin ist am Mittwochabend in Harriehausen. Dort werden die Bürger in der größten Ortschaft der Stadt Bad Gandersheim über die Pläne informiert und können Fragen stellen.

Abstimmen ab 14 Jahre

Die finale Abstimmung findet dann zur Bundestagswahl statt. Dann können alle Bürger ab 14 Jahren mit einem einfachen „Ja“ oder „Nein“ über ihr Interesse an der Schau abstimmen. Das letzte Wort hat dann der Stadtrat, denn rechtlich bindend ist das Abstimmungsergebnis nicht.

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