Geschäftsführer stellte bei Baustellenspaziergang Pläne vor

Landesgartenschau soll neues Leben an die Ostergbergseen bringen

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Das Hotel am Osterbergsee sieht noch trostlos aus. Bis zur Landesgartenschau in zwei Jahren soll es in neuem Glanz erstrahlen.   

Bad Gandersheim – Großes Interesse: Rund 100 Menschen nahmen an der ersten Baustellenführung im Rahmen der Vorbereitungen auf die Landesgartenschau (Laga) 2022 in Bad Gandersheim teil.

Laga-Geschäftsführer Thomas Hellingrath stellte dabei die beiden Osterbergseen in den Mittelpunkt.

Die gute Nachricht: Das leer stehende Hotel Seeblick und das angrenzende Restaurant mit seiner Freiterrasse mit dem herrlichen Blick auf den westlich gelegenen See soll bis zum Beginn der Laga im April in zwei Jahren saniert sein, sagte Hellingrath. Das niedersächsische Wirtschaftsministerium fördere das Projekt, mit dem das Haus auf Vier-Sterne-Niveau gehoben werden soll, mit 1,7 Millionen Euro.

Dem Vernehmen nach ist für das dann als „Hotel am See“ firmierende Haus eine Investition in Höhe von rund sieben Millionen Euro veranschlagt. Es soll etwa 90 Zimmer erhalten. Da hinter steht der Gastronom Milan Raj Panta, der unter anderen seit einigen Jahren die Junkernschänke in Göttingen betreibt.

Die Wege rund um die beiden Osterbergseen werden neu gestaltet mit Zugangsmöglichkeiten zum Wasser, kündigte Hellingrath an. Entlang der Hauptpromenade werde es ein Blütenband geben. Der östliche See ist inzwischen abgelassen worden. Er soll entschlammt werden, um eine auf lange Sicht drohende Verlandung zu verhindern. Sichtbar gemacht werden soll der Überlauf zum tiefer liegenden See, an dessen Westseite das Hotel liegt.

Baden wird man in den Seen nicht dürfen, aber für Kinder soll auf dem westlichen See ein Floß installiert werden, auf dem sie sich über das Wasser ziehen können. Auf dem zweiten See soll es schwimmende Inseln geben. Möglich ist es, nach einem langen Spaziergang über das Laga-Gelände, seine Füße im Wasser zu kühlen.

Die vergangenen Wochen sind genutzt worden, um die Ufer freizuschneiden sowie Büsche und Unterholz zu entnehmen, um die großen Bäume freizustellen. Dadurch sollen sie besser erlebbar gemacht und Sichtbeziehungen ermöglicht werden. Der Holzsammelplatz auf der Nordseite des westlichen Sees soll als Gemeinschaftsprojekt mit Waldbesitzern und Forst zu einer „Art Arena“ gestaltet werden. In Mittelpunkt soll dabei das Thema „Wald und Klima“ stehen.

Die Osterbergseen werden das Eingangsareal des rund 30 Hektar großen Landesgartenschau-Geländes sein, die die erste in Südniedersachsen ist. Am südöstlich gelegenen See sollen begrenzt auf die Zeit der Laga rund 2000 Parkplätze entstehen. Die Veranstalter hoffen auf 450 000 Besucher und insgesamt rund zwölf Millionen Euro Fördergeld für das größte Infrastrukturprojekt der Kurstadt seit Jahrzehnten.

Weitere Informationen im Internet unter laga-bad-gandersheim.de. Der Förderverein der Schau hat einen eigenen Internetauftritt unter foerderverein-laga-gan.de online.

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