1. Startseite
  2. Lokales
  3. Northeim
  4. Bad Gandersheim

Gandersheimer Domfestspiele: Nicht nur bekannte Gesichter im Ensemble

Erstellt: Aktualisiert:

Von: Axel Janßen

Kommentare

Begrüßungsfest: Intendant Achim Lenz (links) mit dem Ensemble der Domfestspiele.
Begrüßungsfest: Intendant Achim Lenz (links) mit dem Ensemble der Domfestspiele. © Axel Janßen

Nach drei Wochen Probenarbeit hat sich das Ensemble der Gandersheimer Domfestspiele am Montagabend Fans und Förderern erstmals musikalisch präsentiert. Neunzehn Schauspielerinnen und Schauspieler zeigten sich mit ihren Lieblingsstücken aus Film und Musical.

Bad Gandersheim - Ein Fest der Wiederbegegnung und der Neuentdeckung war die Vorstellung der diesjährigen Künstler vor der Bühne der Stiftskirche. Wer im vergangenen Jahr das „Dschungelbuch“ mit Tim Müller in der Rolle des King Louie gesehen hat, darf sich auf ihn in diesem Jahr als Pirat in der „Schatzinsel“ sowie als Sir Lancelot in der Musicalsatire „Monty Python´s Spamelot“ freuen. Fans der Kultkomiker aus England dürfen gespannt sein, wie der Film auf der großen Gandersheimer Bühne umgesetzt wird.

Intendant Achim Lenz, der der als Dozent an der Folkwang Universität der Künste tätig ist, hatte viele neue Künstler nach Bad Gandersheim gelockt. So wird die gebürtige Berlinerin und Folkwang-Absolventin Lina Gerlitz unter der Regie von Sandra Wissman („Die Drei von der Tankstelle“/2021 und „Spatz und Engel“/2019) als Audrey in „Der kleine Horrorladen“ sowie im Ensemble in Spamelot zu sehen sein. Auf der kleinen Marktbühne zeigte sie mit dem musikalischen Leiter der Festspiele, Ferdinand von Seebach, mit einem melancholischen „Du bist schön, auch wenn Du weinst“ aus dem Musical „Linie 1“ ihr Können.

Ungeheuer überzeugend war Jan Kämmerer, der ein gefühlvolles „Shouter“ der Band Tonträger präsentierte: So witzig, zurückhaltend und stark in den Gefühlen wird man Kämmerer hoffentlich auch im Solo-Stück „Frühstück bei Tiffany“ von Truman Capote im Probenzentrum der Festspiele sehen.

Über den Spielplan hinaus, der mit „Der Name der Rose“ auch wieder ein Stück im Programm hat, bei dem Ferdinand von Seebach die Musik geschrieben hat, können interessierte Besucher am Pfingstsonntag beim Theaterfest erste Ausschnitte aus dem Programm sehen. Auch die beliebten Freitagabende im Zelt mit Live-Musik wird es wieder geben, kündigte Intendant Achim Lenz. (zaj)

Auch interessant

Kommentare