Landesgartenschau-Macher präsentieren ihr Konzept

Ministerpräsident Stefan Weil zur Stippvisite in Bad Gandersheim

Information am Bauschild: Ministerpräsident Stefan Weil (2. von rechts) auf dem Gelände der Landesgartenschau Bad Gandersheim. Links Laga-Geschäftsführer Thomas Hellingrath, daneben Landtagsabgeordnete Frauke Heiligenstadt und rechts Bürgermeisterin Franziska Schwarz.
+
Information am Bauschild: Ministerpräsident Stefan Weil (2. von rechts) auf dem Gelände der Landesgartenschau Bad Gandersheim. Links Laga-Geschäftsführer Thomas Hellingrath, daneben Landtagsabgeordnete Frauke Heiligenstadt und rechts Bürgermeisterin Franziska Schwarz.

Knapp ein Jahr vor der Eröffnung hat sich der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil über den Baufortschritt für die Landesgartenschau informiert.

Bad Gandersheim – „Eine Landesgartenschau, auf die wir uns freuen können“ - so lautete das Fazit von Ministerpräsident Stephan Weil über den 45-minütigen Spazierganges im Sauseschritt zwischen Kloster Brunshausen und dem ersten Osterbergsee.

Noch haben vor allem Landschaftsgestalter und Bauarbeiter entlang des 1,5 Kilometer langen Wegs an der Gande das Sagen. Erdhaufen, aufgerissene Wege und eine Schlammwüste im abgelassenen Osterbergsee künden davon, dass die Laga noch weit entfernt vom Ziel ist. Laga-Geschäftsführer Thomas Hellingrath ist aber optimistisch, dass trotz der galoppierenden Preissteigerungen im Bausektor Zeit- und Kostenpläne eingehalten werden können. „Wir haben unsere Ausschreibungen und Auftragsvergabe weitgehend hinter uns. Noch sind wir im Kostenrahmen“, verbreitet er Optimismus und hofft gleichzeitig auf gute Einnahmen durch viele zahlende Gäste.

Die Laga-Macher werben für die große Schau unter anderen mit dem Motto „Mit allen Sinnen: Erleben – Genießen – Hören“. Worte, die offenbar auf offene Ohren treffen. „Wir haben bereits fast 7000 Dauerkarten verkauft“, sagt Geschäftsführer Hellingrath.

Für ihn ist diese Zahl ein guter Indikator für das große Interesse am Thema Garten- und Pflanzenwelt. Dies zeige auch der Besucheransturm der ersten Tage auf der gerade eröffneten Bundesgartenschau in Erfurt.

Für die Stadt Bad Gandersheim geht es um ein Investitionsvolumen von elf Millionen Euro, zu denen das Land Niedersachsen sechs Millionen Euro beisteuert. „Erstmals in dieser Form“, betont Bürgermeisterin Franziska Schwarz.

Erst diese Unterstützung habe die Laga möglich gemacht. Nach jahrelangem Stillstand wegen der leeren Kassen sei dies jetzt eine Initialzündung für die Stadt mit einem Riesenpaket zur Erneuerung der sichtlich in die Jahre gekommenen Infrastruktur und Grünanlagen.

Das, was der Spaziergänger bereits jetzt an Neu- und Umgestaltung sehen kann, lässt die Vorfreude auf die 179 Tage lange Veranstaltung und auf den erhofften Schub für die Stadt wachsen.

An der Koppelwiese beispielsweise ist eine flach abfallende Treppenanlage mit großen Steinplatten am Uferrand der Gande bereits weitgehend fertiggestellt. Mit ein bisschen Fantasie kann man sich jetzt schon vorstellen, wie in dieser idyllischen Umgebung beispielsweise eine Gruppe Schüler Platz nimmt, um Pflanzen und Kleinstlebewesen in der plätschernden Gande zu untersuchen, oder Familien die Treppe im Sommer zum Picknick und Spielen mit ihren Kindern im Wasser nutzen. Kein Wunder, dass der Ministerpräsident vom Mitmach- und Naturschutzpart im Laga-Konzept schwärmt.

Weil jedenfalls wird auf jeden Fall bei der Eröffnung am 14. April 2022 dabei sein.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.