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DRK hofft auf schnelle Baugenehmigung für neues Rettungsdienstquartier

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Von: Olaf Weiss

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Ein Notarzt in Uniform (Symbolbild)
Notarzt (Symbolbild) © Boris Roessler/dpa

Die neue Rettungswache, die am Kriegerweg in Bad Gandersheim entstehen soll, ist mit Baukosten von zwei Millionen Euro kalkuliert. Das hat der Geschäftsführer des DRK-Kreisverbandes Göttingen-Northeim der HNA auf Anfrage mitgeteilt.

Bad Gandersheim – Nachdem dort nun auch ein Notarztstandort eingerichtet werden soll (HNA berichtete) müsse der bereits im Februar gestellte Bauantrag noch ergänzt werden, sagt Gerlach. Er erwartet trotzdem eine baldige Baugenehmigung. Die Bauzeit ist mit einem Jahr veranschlagt.

Die Wache soll den 25 Mitarbeitern des DRK, die dort im Schichtbetrieb arbeiten, und den Notärzten Platz bieten.

Dazu kommt eine Garage für fünf Fahrzeuge (Notarzteinsatzfahrzeug, zwei Rettungswagen, einen Krankentransportwagen und ein weiteres Fahrzeug, das bei Bedarf mit ehrenamtlichen Helfern besetzt wird). Wie Landrätin Astrid Klinkert-Kittel (SPD) betonte auch der DRK-Geschäftsführer, dass der künftige Standort am Krieger, unweit der Bundesstraßen 446 und 64 ideal sei, um sowohl das Seesener Stadtgebiet als auch die Gemeinde Kalefeld und den Raum Kreiensen zu erreichen.

Vom ehemaligen Feuerwehrhaus in Dannhausen würden Einsatzfahrten nicht schneller gehen, weil dort zunächst einmal der gesamte Ort durchfahren werden müsste, ehe die Bundesstraße 64 erreicht würde.

Der Neubau ist nicht nur die Folge der Kooperation der beiden Landkreise Northeim und Goslar in Sachen Notarztversorgung. „Der Zustand ist seit Langem nicht mehr tragbar“, sagte Gerlach über die derzeitige Rettungswache im Untergeschoss des Bad Gandersheimer Helios-Krankenhauses. Dort würden die Arbeitsstättennormen nichtmehr erfüllt.

So fehlten beispielsweise Ruheräume für die Mitarbeiter. Zimmer im Schwesternwohnheim, die Helios bereits gestellt habe, könnten nicht genutzt werden, weil sie zu weit von der Wache entfernt seien, sodass von dort die Hilfsfristen nicht einzuhalten seien. (Olaf Weiss)

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