Appetithappen des kommenden Programms

Wintergala der Gandersheimer Domfestspiele machen Lust auf den Sommer

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Charmante Darsteller: Bei der Wintergala 2019 in Traupes Tenne in Harriehausen unterhielten (von links) Pianistin Professor Patricia „Patty“ Martin, Fehmi Göklü, Denise Kiesow, Jan Kämmerer, Vera Weichel, Intendant Achim Lenz, Miriam Schwan, Tim Müller, Sven Olaf Denkinger und Pianist Ferdinand von Seebach. 

Harriehausen – Die Wintergala der Domfestspiele in Traupes Tenne in Harriehausen ist mit jedem Jahr besser besucht gewesen - in diesem Jahr machte sie wieder Lust auf Sommer.

Bei der vierzehnten Wintergala sei es ein Puzzle gewesen, den vielen Anfragen gerecht zu werden, sodass auch jeder von seinem Platz aus die Bühne sehen konnte, verriet Intendant Achim Lenz.

Das Programm war sehr abwechslungsreich. Die zwei Stunden bis zum Büfett vergingen wie im Flug und die hingerissenen Besucher sparten nicht mit Beifall.

Neu im Ensemble sind Tim Müller und Vera Weichel, die beide im Musical „Hair“ mitwirken werden. Müller amüsierte mit dem rabenschwarzen „Ja Schatz“ von Bodo Wartke. Vera Weichel trug charmant und verführerisch Barbara Schönebergers „Männer muss man loben“ vor.

Jan Kämmerer warb mit einem mitreißenden Vortrag für seine Lesung „Der Glöckner von Notre Dame“ im Kaisersaal am 15. Juli. Zusammen mit Denise Kiesow spielte er eine urkomische, eigenwillige Fassung von Loriots Sketch „Liebe im Büro“, harte Mettwurst inbegriffen. Sven Olaf Denkinger – unvergessen als Oma in „The Addams Family“ im vergangenen Jahr – sang Musical-Hits.

Miriam Schwan, in diesem Jahr als Marlene Dietrich in „Spatz und Engel“ über die Freundschaft mit Edith Piaf zu sehen, trug unter anderem den Song „Sag mir, wo die Blumen sind“ vor, eines der bekanntesten Lieder der 1992 in Paris verstorbenen Diva.

Publikumsliebling Fehmi Göklü begeisterte auf makellosem Französisch mit „L’Accordéoniste“ aus Edith Piafs Repertoire. Als Achim Lenz schmunzelnd bekannt gab, dass Göklü nicht die Piaf spielen werde, antworteten die Besucher mit einem enttäuschten Seufzer. Dafür bringt Göklü zusammen mit Sarah Speiser das eigene Stück „Al dente! - Ich bin hier Le Chef“ in Brunshausen auf die Bühne.

Am E-Piano begleiteten Professor Patricia „Patty“ Martin und Ferdinand von Seebach. Sie ist musikalische Leiterin bei „Hair“, er bei „Spatz und Engel“. Zu Beginn der Wintergala mit Büfett begrüßte der Vorsitzende des Fördervereins Dr. Hinrich Bönicke eine große Zahl von Gönnern und Förderern namentlich und warb für Mitgliedschaft im Förderverein.

Der Intendant wies darauf hin, dass einige Stellen beim technischen Personal noch zu besetzen sind. Näheres findet man auf der Internetseite der Festspiele. Wie jedes Jahr bat er darum, den Darstellern geeigneten und nicht zu teuren Wohnraum zur Verfügung zu stellen, nicht nur in der Kernstadt. „Man muss aber in zehn bis 15 Minuten mit dem Rad die Stadtmitte erreichen können.“

Achim Lenz wünschte sich, dass der Förderverein beim Theaterfest am 2. Juni und bei den Premieren mit einem Info-Stand auf sich aufmerksam macht. Er gab bekannt, dass mit dem Land und dem Bund erfolgreiche Gespräche wegen finanzieller Unterstützung der Domfestspiele stattgefunden haben.

Schauspieler suchen noch Wohnungen

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