Bahnhof: Nörten muss Geduld haben

Akktuell gibt es keine Chance für einen behindertengerechten Ausbau

Nörten-Hardenberg. Zumindest in absehbarer Zeit wird sich an der Situation am Nörten-Hardenberger Bahnhof nichts ändern. Das bestätigte Detlef Krusche, Leiter des Bahnhofmanagements Göttingen, auf die aus dem Flecken laut gewordene Kritik.

Die richtet sich dagegen, dass Menschen mit Handicap oder zum Beispiel Mütter mit Kinderwagen das Gleis 2 in Fahrtrichtung Göttingen gar nicht oder nur mit erheblichen Schwierigkeiten erreichen können (wir berichteten).

Wer auf einen Rollstuhl oder einen Rollator angewiesen ist, kommt die langen Treppen zur Unterführung weder hinunter noch herauf. So ergeht es auch älteren Menschen, die mit schwerem Gepäck von Nörten aus verreisen wollen.

Krusche bestätigte auf Anfrage der HNA, dass die Problematik natürlich bekannt sei. Es sei allerdings nicht gelungen, dieses Projekt in einem der Sanierungsprogramme (Zug 1 und Zug 2) unterzubringen. Deshalb hofft der Leiter des Bahnhofsmanagements auf ein Sonderprogramm. „Dann wäre Nörten sicher sofort dabei, denn für mich besitzt das Projekt oberste Priorität“, verkündet Krische.

Ein Treppenlift, wie jüngst vorgeschlagen, komme aber nicht in Frage. Damit habe die Bahn schlechte Erfahrungen gemacht. „Wenn, dann bekommt Nörten zwei Aufzüge.“ (ajo)

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