Behindertenbeirat fühlt sich von Verwaltung behindert

Northeim. Die Arbeit des Northeimer Beirats für Menschen mit Behinderungen wird nach Ansicht seiner Vorsitzenden Monika Nölting von der Stadtverwaltung in seiner Arbeit behindert.

So habe sie im vergangenen Jahr zwölf Eingaben geschrieben und Stellungnahmen zu verschiedenen Projekten abgegeben, von denen keine einzige von der Verwaltung an die zuständigen Rats-Ausschüsse oder die Mitglieder des Stadtrats weitergeleitet worden sei.

Kämmerer Jörg Dodenhöft weist die Kritik zurück. Er wisse nichts von zwölf Eingaben. Im Übrigen säßen im Behindertenbeirat auch Mitglieder der Ratsfraktionen. Diese sind nach seinen Worten auch dafür zuständig, die Interessen und Bedürfnissse der Behinderten in ihre Fraktionen und damit auch in den Stadtrat hineinzutragen. Außerdem sei es in meisten Fällen ausreichend, wenn die Stellungnahmen des Beirats für Behinderte innerhalb der Verwaltung abgewogen würden und so in die Beschlussvorlagen für den Stadtrat einflössen. (ows)

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