42-Jähriger Bovender wollte nach Unfall nicht mit auf die Wache

Betrunkener Autofahrer greift in Gladebeck Polizisten an

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Ein Betrunkener musste eine Nacht in der Zelle verbringen.

Sein Verhalten nach einem Verkehrsunfall hat einem 42-Jährigen aus Bovenden eine Nacht in der Gewahrsamszelle der Polizei eingebracht.

Ihn erwartet nun ein Strafverfahren wegen Trunkenheit am Steuer, tätlichen Angriffs auf Polizeibeamten und Beleidigung, teilte die Polizei mit.

Der Mann war am Freitagabend gegen 19 Uhr in Gladebeck beim Abbiegen von der Ascher Straße in die Springstraße mit seinem Auto nach rechts von der Fahrbahn abgekommen und mit einer Mauer kollidiert. Infolge des Unfalls verlor das Fahrzeug des Bovenders Öl, das von der Feuerwehr gebunden werden musste. Auch die Untere Naturschutzbehörde war vor Ort. Den Gesamtschaden schätzt die Polizei auf 4000 Euro.

Bei der Unfallaufnahme bemerkten die Beamten bei dem Mann eine Alkoholfahne. Ein Atemalkoholtest ergab nach Polizeiangaben 1,76 Promille.

Daraufhin sollte er zur Polizeidienststelle gebracht werden, unter anderem um ihm eine Blutprobe abnehmen zu lassen. Dagegen setzte sich der 42-Jährige massiv zur Wehr. Auch nachdem ihm bereits Handfesseln angelegt worden waren, versuchte er immer wieder, die Beamten zu treten, und beschimpfte sie übel.

Nach der Ausnüchterung entließen ihn Beamten am nächsten Morgen nach Hause. Seinen Führerschein musste er zurücklassen.

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