Friedhelm Honig erweckt Werbe-Dias aus ehemaligen Moringer Kinos wieder zum Leben

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Stadtgeschichte auf Zelluloid: Friedhelm Honig hat die alten Werbe-Dias der ehemaligen Moringer Kinos für das Heimatmuseum digitalisiert.

Moringen. Nur der alte Filmprojektor aus den ehemaligen Felsenkeller-Lichtspielen erinnert noch an die Moringer Kino-Ära. Das betagte nicht mehr funktionstüchtige Gerät, das früher von Filmvorführer Reinhold Thute bedient wurde, kann im Heimatmuseum der Weperstadt bestaunt werden.

Demnächst wird es aber Gesellschaft bekommen von anderen Exponaten, die insbesondere bei älteren Moringern die Erinnerungen an längst vergangene Zeiten wach werden lassen - und zwar alte Dias, mit denen die Moringer Gewerbetreibenden bis Mitte der 1960-er Jahre für ihre Produkte und Dienstleistungen in den beiden Moringer Kinos, dem Felsenkeller und den Scala-Lichtspielen, Reklame gemacht haben.

Neu belebt: Werbe-Dias aus ehemaligen Moringer Kinos

Neu belebt: Werbe-Dias aus ehemaligen Moringer Kinos
Neu belebt: Werbe-Dias aus ehemaligen Moringer Kinos  © 
Neu belebt: Werbe-Dias aus ehemaligen Moringer Kinos
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Neu belebt: Werbe-Dias aus ehemaligen Moringer Kinos
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Neu belebt: Werbe-Dias aus ehemaligen Moringer Kinos
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Neu belebt: Werbe-Dias aus ehemaligen Moringer Kinos
Neu belebt: Werbe-Dias aus ehemaligen Moringer Kinos  © 

Friedhelm Honig aus Moringen hat sich der 84 mal 84 Millimeter großen Glasrahmen angenommen, die so manchen stadthistorischen Leckerbissen enthalten. „Die meisten Geschäfte, die damals in den Kinos geworben haben, gibt es schon lange nicht mehr“, sagt Honig

Als Beispiele nennt er die Firma Elektro-Fricke, das Zigarrenhaus Pflug-Alms, das Schuhgeschäft Jürgens, den Friseur Göbel und den Spielwarenladen Rümenapp. Darüber hinaus enthält die Sammlung auch Wahlkampf-Reklame der CDU und der SPD.

Eigene Erinnerungen

Inzwischen hat Honig die alten Werbetafeln abfotografiert und digitalisiert, um sie als großformatige Ausdrucke demnächst in die Dauerausstellung des Heimatmuseums integrieren zu können. Bei der Beschäftigung mit den stadtgeschichtlichen Leckerbissen habe er sich an so manches eigene Kino-Erlebnis erinnert, verrät er - zum Beispiel an einen Besuch in den Scala-Lichtspielen, als seine großen Geschwister ihn mitgenommen hatten in einen Film über Dinosaurier.

„Die für heutige Verhältnisse ziemlich dilettantisch animierten Urtiere jagten mir damals einen so großen Schreck ein, dass ich mehrere Nächte danach nicht schlafen konnte und von meiner Mutter beruhigt werden musste“, blickt Honig zurück und schmunzelt. Er ist sich sicher, dass sich die Moringer beim Betrachten der alten Werbe-Dias ebenfalls an so manches Erlebnis aus guten alten Moringer Kino-Zeiten erinnern werden.

Von Niko Mönkemeyer

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