Großeinsatz

250 Strohballen verbrennen auf Feld an der Weser

Löscharbeiten auch in der Nacht: Stundenlang waren insgesamt rund 150 Feuerwehrleute aus der Umgebung im Löscheinsatz an der Strohmiete. Foto: Meyer, Feuerwehr/nh

Bodenfelde – Auf einem Acker unweit des Weserradweges zwischen Wahmbeck und Bad Karlshafen gerieten am Sonntag rund 250 große Strohrundballen in Brand. Sie waren zu einer fast haushohen Miete aufgeschichtet.Um 18.22 Uhr wurde das Feuer laut Mitteilung der Polizei gemeldet. Die Ackerfläche befindet sich rund anderthalb Kilometer vom Weser-Dorf entfernt. Wodurch das Feuer entstand, ist bisher nicht bekannt.

VON JÜRGEN DUMNITZ

Als die Polizisten eintrafen, habe bereits die gesamte Strohmiete rundherum in Flammen gestanden. Die alarmierten Feuerwehren aus Wahmbeck, Bodenfelde, Bad Karlshafen, Uslar, Lippoldsberg, Nienover und Schönhagen waren stundenlang im Löscheinsatz, dennoch wurde der gesamte Strohvorrat vernichtet. Laut Polizei ist das ein Sachschaden von etwa 10 000 Euro.

Die Löscharbeiten und die anschließende Brandwache dauerten die Nacht über und auch am Montag noch fast den ganzen Tag lang an. Immer wieder flackerten Glutnester auf. Die Feuerwehren hatten zwischenzeitlich fünf Löschwasserleitungen mit großen Schläuchen von der Weser her aufgebaut.

Bodenfeldes Gemeindebrandmeister Jens Rölke sagte, dass bis zu 150 Feuerwehrleute unter anderem mit mehreren Löschwasserfahrzeugen im Einsatz waren. Außerdem sorgten Helfer der Schnellen Eingreifgruppe (SEG) des Roten Kreuzes für die Versorgung der Feuerwehrleute und den Helfern des Technischen Hilfswerks.

Am Montagvormittag begannen rund 20 Feuerwehrleute der Bodenfelder Gemeindefeuerwehr und der Pro Fagus-Werksfeuerwehr mit dem Auseinanderziehen des Strohhaufens. Dafür wurden ein Teleskoplader des angeforderten Technischen Hilfswerks eingesetzt, ein von der Firma Pro Fagus bereitgestellter Radlader und auch der betroffene Landwirt setzte einen Trecker mit Frontlader ein.

Wegen der großen Hitze in der Mitte des Strohlagers sei das Auseinanderziehen die einzige Möglichkeit, der Flammen Herr zu werden, sagte Rölke. Sonst würde der Brandhaufen tagelang vor sich hinkokeln.

Die Polizei sucht nach Zeugen, die etwas zur Ursache des Feuers sagen können. Hinweise an das Polizeikommissariat Uslar, Tel. 0 55 71/92 60 00.

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