Ausbildung

Weserfähre Wahmbeck: Alle angehenden Fährmänner an Deck

Auf der Wahmbecker Fähre stehen sieben Männer in einheitlicher Kleidung: Es sind Altfährmann Wolfgang Borchhardt (von links)  und Seine Nachfolger Gerd Wielert, Holger Zufuß, Christian Ilsemann, Thore Döring und Mario Ilse. Nicht dabei ist Alfons Dewenter, der ebenfalls die Ausbildung auf der Gierseilfähre absolviert.
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Fahrpraxis sammeln: Altfährmann Wolfgang Borchhardt (von links) mit seinen Fährjungen Gerd Wielert, Holger Zufuß, Christian Ilsemann, Thore Döring und Mario Ilse. Nicht dabei ist Alfons Dewenter, der ebenfalls die Ausbildung auf der Gierseilfähre absolviert.

„Alle sechs Fährjungen an Deck“, meldet der Wahmbecker Alt-Fährmann Wolfgang Borchhardt und freut sich über seine Nachfolger.

Wahmbeck - Die künftigen Fährmänner stellte sich in der neuen Dienstkleidung vor. Baseballkappen, schwarze Hosen und blaue T-Shirts mit dem Schriftzug „Weserfähre Wahmbeck“ wurden laut der Gemeinde Bodenfelde mit Unterstützung des Sport-Treffs aus Hann. Münden angeschafft.

Aktuell hat Borchhardt die sechs „Fährjungen“ Gerd Wielert, Holger Zufuß, Christian Ilsemann, Thore Döring und Mario Ilse sowie Alfons Dewenter in Ausbildung. Damit diese die Fähre einmal allein fahren dürfen, müssen sie 180 Tage Fahrzeit auf der Wahmbecker Fähre absolvieren.

Als erste sollen Holger Zufuß und Mario Ilse ihre Ausbildung mit dem Ablegen der Fährprüfung im Oktober abschließen. Hauptverantwortlicher Fährmann werde dann ab der nächsten Saison Holger Zufuß sein, der Angestellter im Bauhof des Flecken Bodenfelde ist, meldet die Gemeinde. Mario Ilse soll als ergänzender Fährmann Zufuß unterstützen, damit die maximal zulässige Arbeitszeit von Zufuß nicht überschritten wird. Zufuß wird dann auch die Ausbildung der übrigen vier Fährjungen ab dem nächsten Jahr weiter begleiten.

Bis zum Wochenende herrschte allerdings Zwangspause an der Anlegestelle in Wahmbeck wegen Niedrigwasser. Nachdem die Fähre mehrfach den Grund berührt hatte, hatte Alt-Fährmann Borchhardt beschlossen, zunächst nicht mehr überzusetzen.

Seit dem Wochenende aber fährt die Fähre wieder. Am 9. November wird die Wahmbecker Fähre dann zusammen mit der Fähre Lippoldsberg in die Werft nach Gimte geschleppt. Dort soll am 18. November die Abnahme durch die Schiffsuntersuchungskommission (SUK) erfolgen. Man hoffe, dass bei dieser Untersuchung keine Schäden festgestellt und somit keine aufwendigen Instandhaltungsarbeiten notwendig werden, heißt es dazu vonseiten des Fleckens Bodenfelde.  zsh

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