Fotobuch

Glaesners finden viele alte Schilder in Bodenfelde und den Ortsteilen

Werbung für Gästekarte: Einst hatte Bodenfelde ein eigenes Tourismus-Büro.
+
Werbung für Gästekarte: Einst hatte Bodenfelde ein eigenes Tourismus-Büro.

Ulrike und Klaus Glaesner haben auffallend viele alte Schilder in Bodenfelde und den Orten entdeckt.

Bodenfelde – Hausinschriften und alte Schilder hat das frühere Lehrerpaar Ulrike und Klaus Glaesner so sehr begeistert, dass es die Coronazeit nutzte, um sich in seinem Wohnort Bodenfelde und in den Ortsteilen des Fleckens einmal genauer nach diesen Überbleibseln aus vergangener Zeit umzusehen. Ihre Entdeckungen haben sie in Fotos festgehalten.

„Schlendert man durch die Straßen und Gassen von Bodenfelde und den Ortschaften, so fällt einem hier und da ein altes Schild oder eine Inschrift an einer Immobilie auf“, heißt es von Klaus Glaesner zu den Spaziergängen mit seiner Frau. Für manche dieser Schilder seien schwungvolle Schriften verwendet worden, andere erinnern an ehemalige Gaststätten, öffentliche Einrichtungen oder auch Handwerksbetriebe oder eine einst erfolgreiche größere Produktionsstätte im Flecken.

Glaesners haben für ihre Dokumentation etliche Schilder und Inschriften gesammelt und abgelichtet. Zu jedem Objekt wurde ein erklärender Text verfasst. Entstanden ist eine Sammlung mit 23 ausgewählten Objekten, die in einem Fotobuch auf 24 Seiten gedruckt wurden. Wer sich interessiert, soll sich bei Glaesners melden.

Am Nienoverer Weg/Ecke Scharottweg ziert ein meeresblauer Schriftzug den Weg zum Freibad. „Das dürfte da sicher aus der Zeit der Freibaderöffnung 1967 hängen“, meint Klaus Glaesner.

Das Schild an der Bahnhofstraße/Ecke Poststraße enthält einen Hinweis auf eine „Gästekarte“. Das stammt laut Glaesners wohl noch aus der Zeit, als die Verwaltung noch ein eigenes Tourismusbüro betrieb. Es ist einige Jahrzehnte her.

Gästekarten erhielten Übernachtungsgäste in Bodenfelde und den Ortsteilen als Geschenk. Darin enthalten war unter anderem auch ein Gutschein für eine Käsekiste der Bodenfelder Käserei, die sehr beliebt war, wie Glaesners bei ihren Nachforschungen erfuhren.

Sie laden Interessierte zum Stöbern in ihrem neusten Werk in Sachen Heimatgeschichte ein. Jürgen Dumnitz

Meeresblauer Wegweiser: Wahrscheinlich soll dieses Schild seit der Eröffnung 1967 Besuchern den Weg zum Bodenfelder Freibad am Nienoverer Weg weisen.

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Kommentare

Hinweise zum Kommentieren:
Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.