Bagger legen los: Baustart für Bodenfeldes neues Feuerwehrhaus

Baustart für das neue Feuerwehrhaus: Gemeinderatsmitglied Heinz-Günter Gomoll bediente den Bagger seines Chefs Rudi Teske (Delliehausen), dessen Unternehmen die Bodenarbeiten für den Neubau auf dem Ex-Schulgelände erledigt. Im Hintergrund sind das neue Rathaus und das frühere Schulhaus zu sehen, in dem seit Jahren mehrere Vereine und die Jugendpflege residieren. Fotos: Dumnitz

Bodenfelde. Einen ersten Spatenstich mit Politikern auf dem Bild sollte es für den Bau des neuen Feuerwehrhauses nicht geben. Stattdessen soll der Neubau möglichst zügig auf dem Gelände der ehemaligen Schule an der Amelither Straße in Bodenfelde errichtet werden.

Am Donnerstag grub ein Bagger den Boden für die Fundamente und die Baustraße aus, die später die neue Zuwegung zu der Unterkunft der Feuerwehr werden soll.

Nach den Planungen des Schoninger Architekten Tim Grimme wird eine 19 Meter breite und 15 Meter lange Fahrzeughalle mit einem anliegenden acht Meter breiten und 40 Metern langen Funktionsgebäude gebaut.

Die Kosten sollen bei einer Million Euro liegen. Durch die ersten Auftragsvergaben nach Ausschreibungen hat sich der Neubau bereits um rund 40 000 Euro verteuert, wie Bürgermeister Mirko von Pietrowski in der jüngsten öffentlichen Sitzung des Gemeinderates sagte. Das neue Funktionsgebäude soll dem Stand der Technik entsprechen. Die Spitze der Feuerwehr war von Anfang an mit in die Planungen einbezogen.

Hintergrund für den Neubau auf einem Teilstück des alten Schulhofes ist der teils desolate Zustand des alten Gebäudes an der Mühlenstraße. Das Gebäude kann so nicht mehr von der Feuerwehr genutzt werden, ein Umbau ist laut Expertenmeinung nicht realistisch.

Deshalb stimmte der Gemeinderat dem Neubau zu. Gemeindebrandmeister Jens Rölke warb für den Neubau, weil das Haus „der Sicherheit aller Einwohner diene“. Das Gebäude soll später über eine eigene Zufahrt von der Amelither Straße her zu erreichen sein, damit eine Ein- und Ausfahrt zu jeder Tages- und Nachtzeit möglich ist und der Zuweg nicht versperrt wird.

Auch die alarmierten Feuerwehrleute sollen über eine separate Zufahrt bis auf die Stellflächen hinter dem neuen Rathaus gelangen, ohne die Abfahrt der Einsatzfahrzeuge zu behindern.

Wall hinterm Neubau

Einen Teil des Bodenaushubs, der zunächst auf dem Gelände gelagert wird, soll später als kleiner Wall zu den Wohnhäusern hin aufgeschichtet werden, sagte von Pietrowski am Rande der Baggerarbeiten.

Das Gebäude ist statisch dafür geeignet, dass später einmal eine Photovoltaikanlage nachgerüstet werden kann. Ratsherr Arnold Stüber hatte die Frage gestellt, die der Bürgermeister in der Ratssitzung beantwortete.

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