Bauausschuss empfiehlt ein neues Feuerwehrhaus für Bodenfelde

Nicht mehr geeignet: Die Feuerwehr-Unfallkasse bemängelte das Feuerwehrhaus an der Mühlenstraße in Bodenfelde. Jetzt empfahlen die Lokalpolitiker einen Neubau. Archivfoto: Dumnitz

Bodenfelde. Die Mitglieder des Bauausschusses des Fleckens Bodenfelde empfehlen mehrheitlich den Neubau eines Feuerwehrhauses.

Das Gebäude soll dieses Jahr geplant und im nächsten Jahr gebaut und fertiggestellt werden –ganz nach den Bedürfnissen der Ortsfeuerwehr und für rund eine Million Euro.

Darauf haben sich die Lokalpolitiker in der öffentlichen Sitzung des Fachausschusses im Rathaus geeinigt. Die Verwaltung soll die Möglichkeit prüfen, ob das 20 mal 30 Meter große Gebäude mit Platz für drei Fahrzeuge sowie mit Schulungs- und Sanitätsräumen an der Blumenstraße nahe des gemeindeeigenen Bauhofes errichtet werden kann.Grundsätzlich seien Eigentümer von Gartenland an einem Verkauf ihrer Grundstücke interessiert, sagte Bürdermeister Mirko von Pietrowski zu den Voraussetzungen.

Er hatte den Standort favorisiert, weil er den Standort an der Alten Schule und an der Gemeindeverwaltung möglichst frei halten will, um parallel mit Investoren über den Bau einer Seniorenwohnanlage verhandeln zu können. Für eine solche Anlage gebe es laut einer Untersuchung in der Weser-Gemeinde Bedarf, sagte der Bürgermeister.

Als geeignet erscheine die Stelle auf dem gemeindeeigenen Gelände, an dem vor Jahren die Pavillons der früheren Schule gestanden haben. Das sei für „eine wie auch immer geartete Seniorenwohnanlage“ ein guter und zentraler Standort.

Und weil das auch die anwesenden Vertreter der Ortsfeuerwehr Bodenfelde so sahen, die sich für einen Neubau des Feuerwehrhauses nahe des Bauhofes aussprachen, gaben die Mitglieder des Fachausschusse ihre Empfehlung ab.

Neben den Beratungen im Bauausschuss soll es weitere Koordinierungsgespräche zwischen der Feuerwehr und der Lokalpolitik geben, um alles transparent zu gestalten, wie es hieß. Laut Gemeindebrandmeister Jens Rölke habe die Feuerwehr-Unfallkasse eine kostenlose Beratung bei den Bauplanungen angeboten, vor allem für den Bereich der technischen Ausstattung.

Von Pietrowski machte einmal mehr deutlich, dass der Neubau möglichst kostengünstig hergestellt werden soll. Gleichzeitig müssten alle realistischen Forderungen der Feuerwehr mit berücksichtigt werden. Der Bürgermeister setzt auf vernünftige Beschlüsse aller Beteiligten, sagte er im Bauausschuss. Das letzte Wort hat der Gemeinderat.

Grund für den Neubau ist, dass die Feuerwehr-Unfallkasse das jetzige Gebäude an der Mühlenstraße nicht mehr für geeignet hält. Dort gibt es vor allem Probleme wegen der Abgase von den Fahrzeugen im gesamten Gebäude, wegen der räumlichen Enge und einer zu kleinen Garage für ein neues Fahrzeug, das 2017 gekauft werden soll. Der jetzige Zustand wird lediglich noch geduldet. (jde)

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