Ortsbürgermeister gewählt 

Nach geheimer Wahl: Börke ist Chef im Wahmbecker Ortsrat

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Ortsrat Wahmbeck: Für das Weserdorf wollen sich künftig einsetzen (von links) Ortsbürgermeister Jürgen Börke, Hubert Wagenknecht, Ulrich Otte (zweiter stellvertretender Ortsbürgermeister), Eva-Maria Henne, Detlef Gobrecht, Christiane Hoffmann-Henze (erste stellvertretende Ortsbürgermeisterin), Christian Ilsemann, Edmund Präger und Rainer Otto. 

Wahmbeck. Jürgen Börke bleibt Ortsbürgermeister von Wahmbeck. In der konstituierenden Sitzung des Ortsrates wurde der SPD-Mann für weitere fünf Jahre gewählt.

Für Börke stimmten fünf Ortsratsmitglieder. Gegenkandidat Christian Ilsemann (CDU) erhielt vier Stimmen.

Ilsemann hatte bei den Ortsratswahlen am 11. September die meisten Einzelstimmen (215) erhalten. Börke, der an Nummer 1 der SPD-Bewerberliste stand, kam auf 121 Einzelstimmen. Allerdings konnte die SPD die Wahl deutlich für sich entscheiden und stellt im neunköpfigen Ortsrat mit fünf Vertretern die absolute Mehrheit.

Klar fiel so auch die Wahl der Stellvertreter des Ortsbürgermeisters aus. Mit je fünf Jastimmen und vier Enthaltungen wurde Christiane Hoffmann-Henze (SPD) zur ersten stellvertretenden Ortsbürgermeisterin und Ulrich Otte (SPD) zum zweiten stellvertretenden Ortsbürgermeister gewählt.

Durch die Kommunalwahl hat sich die Zusammensetzung des Wahmbecker Ortsrates deutlich verändert: Es gibt gleich vier neue Gesichter. Weil Ullrich Zufuß (SPD) auf seinen Sitz verzichtet hat, rückte Eva-Maria Henne nach. Außerdem wurden Hubert Wagenknecht (SPD) und Ulrich Otte neu in den Ortsrat gewählt. Ebenfalls neu ist der zweite Kandidat der CDU-Liste, Detlef Gobrecht.

Die erste Entscheidung des Gemeinderates Bodenfelde betrifft auch den Ortsrat. Künftig soll es in Rats- und Ortsratssitzungen eine zweite Einwohnerfragerunde geben und zwar zu Beginn, damit Zuhörer zu den Themen des Abends nachhaken können. Damit die Fragestunde nicht zeitlich ausufert, dürfen aber zunächst nur Fragen zur Tagesordnung gestellt werden.

Außerdem berichtete Gemeindebürgermeister Mirko von Pietrowski über die Pläne des alten Ortsrats, vor der Flüchtlingsunterkunft eine Tempo-30-Zone einzurichten. Weil eine Fahrbahnverengung rund 5000 Euro kosten dürfte, habe man sich nur für eine Beschilderung ausgesprochen, rief der Bürgermeister in Erinnerung.

Inzwischen habe sich aber aber auch die Polizei, die am Ortstermin teilgenommen hatte, in der Sache an den Landkreis gewandt. Für den Fall, dass doch bauliche Maßnahmen nötig seien, hoffe man, dass der Landkreis als Betreiber des Hauses die Kosten übernehme, so der Bürgermeister.

Grundsätzlich befürwortet von Pietrowski die Tempo-30-Zone. Im Haus der Integration gebe es viele kleine Kinder, die mit Rädern auf die Straße flitzen. „Wir sorgen uns um die Sicherheit der Kinder.“ 

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