Brand im Bodenfelder Holzkohlewerk ProFagus

10.000 Euro Schaden durch Feuer im Bunker

Bodenfelde. Am Sonntag gegen 23 Uhr gerieten mehrere Tonnen Holz in einem Trocknungsbunker der Bodenfelder Firma Pro Fagus vermutlich wegen eines technischen Defektes an der Anlage in Brand.

Die Löscharbeiten dauerten bis Montagvormittag an, den Schaden schätzt die Polizei auf 10.000 Euro. Etwa 100 Feuerwehrleute aus Bodenfelde, Wahmbeck, Amelith, Lippoldsberg und des dritten Löschzuges aus Uslar waren stundenlang im Einsatz.

Zunächst konnten Mitarbeiter des Holzkohlenbetriebes mit einem Radlader noch vor dem etwa 15 Meter hohen Bunker liegendes Schnittholz abfahren. In dem 2011 errichteten Bunker, der rund 120 Tonnen fassen kann, wird das Holz für die weitere Verarbeitung getrocknet. Er sei zu 60 Prozent gefüllt gewesen, hieß es in der Brandnacht.

Aktualisiert um 11:37 Uhr

Die Feuerwehrleute hatten Schlauchleitungen von Hydranten und von der Weser bis zu dem Bunker auf dem Werksgelände verlegt und löschten das Feuer vorwiegend im unteren rund fünf Meter großen Öffnungsbereich. Dort schlugen die Flammen teils meterhoch an der Edelstahl-Außenhaut des Bunkers hoch, wenn Glutnester nachrutschten. Löschversuche mit Schaum vom oberen Teil der Anlage schlugen laut Bodenfeldes Ortsbrandmeister Karsten Siebrecht fehl.

Montagvormittag versuchten Elektriker des Unternehmens, die Mechanik des Trocknungsbunkers wieder in Gang zu setzen, um die Glut und das brennende Holz zum Ablöschen aus der Anlage zu bekommen. Die Arbeiten dauern derzeit noch an.

Bereits im August 2014 war in dem Werk ein Brand ausgebrochen und hatte einen hohen Schaden angerichtet.

Das Werk befindet sich direkt an der Landesgrenze von Hessen und Niedersachsen.

Feuer im Bodenfelder Holzkohlewerk

Archivbilder: Brand im August 2014

Brand bei ProFagus in Bodenfelde

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