Ideen für altes Gerätehaus

Diskussionen um Zukunft des Feuerwehrgebäudes in Bodenfelde

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Zukunft ungewiss: Beim Tag des Blaulichts vor einigen Jahren wurde dieses Modell vom alten Feuerwehrhaus präsentiert. Was mit dem Gebäude nach dem Auszug der Feuerwehr passieren soll, steht noch nicht fest.

Bodenfelde. Die Zukunft des alten Feuerwehrhauses wird im Flecken Bodenfelde politisch bereits heiß diskutiert.

Hintergrund ist, dass die Gemeinde auf dem alten Schulhof an der Amelither Straße seit April 2016 für 1,1 Million Euro ein neues Feuerwehrhaus bauen lässt und dieses wohl im Sommer bezieht.

Seitdem die Gemeinde einen neuen Unimog für den Bauhof angeschafft hat, bereitet das Unterstellen des Fahrzeugs Probleme wegen der Größe in der kleinen Bauhof-Garage. Die Verwaltung hatte deshalb vorgeschlagen, eine keine Fahrzeughalle neben dem Bauhofsgebäude errichten zu lassen. 20 000 Euro sind dafür im Haushalt bereits eingeplant.

Das stößt aber auf Kritik aus der Lokalpolitik. Es gebe doch andere Möglichkeiten, hieß es jüngste aus den Reihen der SPD-Fraktion. Bürgermeister Mirko von Pietrowski würde das alte Feuerwehrhaus mit Wohnung unterm Dachgeschoss gern verkaufen, damit die Unterhaltung des Gebäudes die Gemeindekasse nicht mehr belastet.

Das findet der Ratsvorsitzende Klaus Glaesner aber nicht so gut. Durch den Verkauf werde nicht so viel Geld eingenommen, wie für den Neubau einer Fahrzeughalle am Bauhof ausgegeben würde. Glaesner spricht sich deshalb für den Erhalt des Hauses in der Hand des Fleckens aus, weil so auch Räume beispielsweise für Obdachlose vorgehalten würden.

Zum Neubau des Feuerwehrhauses hat sich der Gemeinderat wegen Beanstandungen der Unfallkasse und des teils desolate Zustandes des alten Gebäudes an der Mühlenstraße entschieden.

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