Bodenfelder bewirbt sich

Lars Warnecke tritt bei der Bodenfelder Bürgermeisterwahl an

Will Bürgermeister werden: Lars Warnecke postierte sich fürs Foto auf einer Wiese am Kahlberg mit einem Teil von Bodenfelde im Hintergrund.
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Will Bürgermeister werden: Lars Warnecke postierte sich fürs Foto auf einer Wiese am Kahlberg mit einem Teil von Bodenfelde im Hintergrund.

Seine politische Unabhängigkeit will sich Lars Warnecke (51) als Bürgermeister-Kandidat im Flecken Bodenfelde bewahren.

Bodenfelde - Lars Warnecke hat er die nötigen Wahlunterlagen mit den Unterstützungsunterschriften in der Gemeindeverwaltung abgegeben. Er ist der siebte Bewerber um den Chefposten im Rathaus. Die Bürgermeister-Wahl findet parallel zur Kommunalwahl am 12. September statt.

Geboren wurde er zwar in Helmarshausen, sein bisheriges Leben hat er allerdings in Bodenfelde verbracht. Einen Großteil davon mit Frau Dörte und den zwei mittlerweile erwachsenen Töchtern. Nach dem Besuch der örtlichen Gesamtschule lernte er Tischler in einem Betrieb der Region.

Anschließend war er zwölf Jahre Bundeswehrsoldat unter anderem in Hann. Münden und Holzminden und verließ die Bundeswehr durch Zusatzausbildungen 1996 als Zimmermeister. Sein Fachabitur legte er anschließend in Kassel ab. 2003 begann er eine Lehre als Verwaltungsfachangestellter bei der Stadt Göttingen, wo er heute noch tätig ist.

Stationen innerhalb der Verwaltung waren das Ordnungsamt und die Stadtkasse. Aktuell arbeitet er im Personalamt und ist nach einer Zusatzausbildung Fachkraft für Arbeitsicherheit bei der Stadt Göttingen. Aus seiner Verbundenheit zur Wesergemeinde mit Bodenfelde und den Dörfern Wahmbeck, Amelith, Nienover und Polier entschied er sich für die Bürgermeister-Kandidatur. Sympathie für den Posten im Rathaus hat er nach eigenen Angaben schon seit der Wahl von Mirko von Pietrowski.

Sein großer Freundes- und Bekanntenkreis habe ihn zusätzlich motiviert, sich fürs Gemeinwohl der Menschen im Flecken einzusetzen. Seit seiner Kindheit ist er beim Schüttenhoff engagiert, seit zehn Jahren gehört er zum Vorstand der Gesellschaft. Warnecke ist der Ansicht, dass die Vereine im Weser-Ort mehr Gemeinsamkeiten entwickeln müssten, von denen möglichst alle Einwohner profitieren.

Einsetzen will er sich für eine Attraktivitätssteigerung der Orte, damit junge Leute in der Gemeinde wohnen bleiben. Eine gute Infrastruktur mit Kitas, Schulen, Einkaufsmöglichkeiten, Ärzten und Arbeit in kleinen und mittleren Betrieben gehören dazu, sagt Warnecke. Er verspreche aber nichts, was er nicht halten könne, betont er. Aber es brauche schon Leuchttürme, damit der Flecken für Einwohner und Touristen entlang des Weser-Radweges gleichermaßen interessant bleibe und noch besser werde. Da setze er auf einen Dialog mit möglichst allen Einwohnern des Fleckens, die seiner Ansicht nach ein Stück weiter zusammenrücken müssten. Als Hobbys nennt der Vereinsmensch die Natur und seine Familie mit Enkelkind sowie das Radfahren. Jürgen Dumnitz

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