Ritscher-Freunde aus Sprötze

Oldtimer machen Station in Wahmbeck an der Weser

Wirtin Susanne Fok Shan (6. von links) mit sieben Ritscher-Freunde aus Sprötze, die mit ihren historischen Lastwagen und Zugmaschinen vor dem Krug zum grünen Kranz in Wahmbeck hielten.
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Gruppenbild mit Schätzchen: Wirtin Susanne Fok Shan (6. von links) freute sich über den Abstecher der sieben Ritscher-Freunde aus Sprötze, die mit ihren historischen Lastwagen und Zugmaschinen vor dem Krug zum grünen Kranz hielten.

Wirtin Susanne Fok Shan hörte interessiert zu, als eine siebenköpfige Gruppe Ritscher-Oldtimerfreunde in ihrem Garten des Gasthauses Krug zum grünen Kranz bei einer Tasse Kaffee ins Schwärmen geriet.

Wahmbeck - Ursprünglich seien fast alle Akteure der Gruppe von den Ritscher-Traktoren des einstigen Unternehmens in Moorburg bei Hamburg begeistert gewesen, verrieten sie in Wahmbeck. Über ein Dutzend Ritscher-Treffen haben sie bereits in ihrer Heimat in der Nordheide mit unzähligen Besuchern mit organisiert.

Und dann entstand eine Liebe zu den Lastwagen, mit denen auch die Ritscher-Trecker vom Werk zum Kunden ausgeliefert wurden. Mit vier dieser Exemplare waren Thorsten Kröger und Agnes Ehler-Kröger, Nico und Carmen Brockmann (alle Sprötze), Ralf und Heike Ehlers (Bispingen) sowie Nis Matthiesen (Hanstedt) am Wochenende auf großer Tour. Der ehemalige Polizist Thorsten Kröger hatte das Weserbergland und Wahmbeck bei einer Fahrradtour entlang des Weser-Radweges kennengelernt und war so begeistert, dass er seine Freunde zu einer Rundreise überzeugte. Viel Muskelkraft und auch Feingefühl beim Kuppeln mit Zwischengas sei nötig, damit die bis zu 65 Stundenkilometer schnelle Fahrt mit den Lastwagen klappt, berichteten die Männer, die hinterm Lenkrad saßen. Spaß haben aber auch die Frauen, die ihre Männer bei Wochenendtrips oder auch schon auf längeren Urlaubsfahrten etwa nach Österreich begleitet haben.

In der Nordheide gestartet ging es über Landstraßen bis Neustadt und Bad Nenndorf zunächst bis nach Hameln. Tags drauf fuhren die Oldtimerfreunde über Polle und Bad Karlshafen bis nach Wahmbeck. Übernachtet wurde in Hann. Münden. Nach dem obligatorischen Besuch am Weserstein, wo Werra und Fulda sich küssen, ging es über Uslar und durch den Solling wieder in Richtung Heimat. Insgesamt legten die Ritscher-Freunde rund 600 Kilometer zurück.

Die meisten Menschen, denen sie auf ihren Fahrten begegnen, seien freundlich und winken den historischen Fahrzeugen aufgeschlossen zu, hieß es von den Männern und Frauen, die im Alltag ganz normale Berufen haben und sich bei Pannen selbst helfen können.

Ihre Touren wählen die Ritscher-Freunde aus dem Kreis Harburg meist so aus, dass sie ihre historischen Schätzchen im Blick und genug Platz zum Einparken haben. Schließlich sind auch Gepäck und Fahrräder mit an Bord, um die Regionen in Deutschland, in denen sie Station machen, näher erkunden zu können. Das sei schon ein tolles Hobby und Abenteuer, schwärmten alle am Ufer der Weser.  jde

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