Bodenfelder Verwaltung soll Kosten für Anlage ermitteln

Nienover: Ortsrat sagt ja zu Skatern

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Hoch hinaus auf dem Skateboard: Rund zehn mal zehn Meter groß sollte eine mögliche Skateranlage auf dem Spielplatz in Amelith laut Beratung im Ortsrat schon sein. Unser Bild zeigt einen Jugendlichen mit einem Board in Aktion.

Amelith. Der neue Ortsrat Nienover hat keine Einwände gegen den Bau einer Skateranlage in Amelith. In der jüngsten Sitzung des Gremiums erläuterte Bodenfeldes Gemeindejugendpfleger Stefano Tu-rano den Stand der Dinge zum Projekt Skateranlage.

Danach haben sich zahlreiche Kinder der Ortschaft stark und ausdauernd engagiert und unter Anleitung des Berufsförderzentrums des Albert-Schweitzer-Familienwerks (früher: Jugendwerkstatt Steimke) sogar ein Modell einer Skateranlage erstellt, das Turano den Ortsratsmitgliedern präsentierte.

Laut Jugendpfleger könnte die Anlage noch diesen Winter als soziales Projekt im Berufsförderzentrum gebaut und im kommenden Frühjahr auf einer zehn mal zehn Meter großen Fläche aufgestellt werden. Die genaue Standortfrage müsse noch geklärt werden. Er würde den Aufbau im Park bevorzugen, in Frage käme aber auch der ehemalige Bolzplatz im Unterdorf von Amelith.

Die Kosten für eine etwa 100 Quadratmeter große Skateranlage liegen laut Schätzung des Jugendpflegers bei rund 20 000 Euro. Es gebe aber wohl diverse Fördermöglichkeiten, hieß es. Genaueres sei noch zu klären. Abschließend bat der Gemeindejugendpfleger die Ortsratsmitglieder, die Kinder und Jugendlichen, die auf eine Entscheidung warten, nicht zu enttäuschen.

Bodenfeldes Bürgermeister Mirko von Pietrowski favorisiert den Standort im Dorfpark und nicht den abgelegenen ehemaligen Bolzplatz als Alternative.

Der stellvertretende Ortsbürgermeister Sascha Jakobi forderte konkrete Informationen über die Skateranlage und deren Kosten. In einer Sitzungsunterbrechung kamen einige Einwohner zu Wort. Mehrheitlich werde ein Standort im Park als sicherer und besser erachtet. Es wurde begrüßt, dass wieder Leben ins Dorf komme und die Kinder und Jugendlichen durch ihr Engagement zudem einen guten Anfang für einen besseren Zusammenhalt im Dorf machen würden. Gleichzeitig wurde eine Spenden-Sammelaktion im Ort von Haus zu Haus zur Kostenreduzierung angeregt.

In der Sitzung forderte Jakobi dann konkrete Zahlen und eine detaillierte Kostenschätzung des Berufsförderzentrums. Ortsratsmitglied Helge Meyer ist für eine Anlage und wünscht ebenso bessere Informationen über Größe und Kosten. Abschließend stimmte der Ortsrat für eine Anlage auf dem Spielplatz im Park. Sie Verwaltung soll Kosten und Fördermöglichkeiten ermitteln.

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