Picknick beim Nachbarschaftstreffen am Wahmbecker Haus der Integration

Bewegung und Begegnung im Freien: Beim Treffen der Vereine beim Nachbarschaftstag im Wahmbecker Haus der Integration gab es auch ein Mitmachprogramm für die Gäste. Foto: Röber

Wahmbeck. Kutschfahrten unter der Regie des örtlichen Verkehrsvereins und die Einweihung eines selbst gemauerten Grills gehörten mit zum Programm des Nachbarschaftstreffens am Haus der Integration, der Flüchtlingsunterkunft des Landkreises Northeim im ehemaligen Freizeitheim in Wahmbeck.

Das Picknick wurde zu einem Treffen der Menschen aus dem Dorf und den Bewohnern der Einrichtung. Mit dabei waren unter anderem auch die Musiker des Spielmannszugs Weserland Wahmbeck und die Ortsfeuerwehr mit einem Fahrzeug zum Ansehen. Mitglieder des Turn- und Sportvereins Wahmbeck waren aus den Abteilungen Fußball, Tischtennis und Gymnastik vertreten.

Für Kaffe und Kuchen sorgten Akteure der evangelischen Christus-Kirchengemeinde und für Gegrilltes und Salate zeichneten die Helfer aus der Küche des Hauses der Integration verantwortlich, sagte Hausleiterin Barbara Fischer (Hardegsen).

Zur Zeit leben 52 Bewohner im Alter von anderthalb bis 78 Jahren in dem Haus, das für 104 Personen Platz hat. Die Hälfte seien Kinder, sagte Fischer. Die Flüchtlinge kämen aus Syrien, dem Irak und Afghanistan. Weitere Familien werden erwartet. Fischer rechnet mit rund 20 neu zugewiesenen Flüchtlingen.

Das Haus, das der Landkreis Northeim Anfang dieses Jahres vom Kirchenkreis Leine Solling gekauft hat, bietet Flüchtlingen eine Unterkunft, die nach der Registrierung ein Auffanglager verlassen haben und noch keine eigene Wohnung haben.

Geführt wird das Haus der Integration vom DRK Kreisverband Göttingen-Northeim. Zahlreiche Einwohner engagieren sich dort. (rö)

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