Riesenandrang beim ersten Bodenfelder Neujahrsempfang

+
Kaum noch Platz: Bei ersten Neujahrsempfang in der Geschichte der Gemeinde Bodenfelde kamen 390 Besucher ins DLRG-Zentrum. Die Fahrzeughalle reichte gerade so aus, um alle aufzunehmen.

Bodenfelde. Die Menschen aus dem Flecken Bodenfelde haben am Sonntag eindrucksvoll bewiesen, wie sehr sie zu ihrer Gemeinde stehen:

Fast 400 Besucher zählte Bürgermeister Mirko von Pietrowski beim ersten Neujahrsempfang in der 40-jährigen Geschichte der Wesergemeinde. Das sind von der Teilnehmerzahl her gesehen über zwölf Prozent der Bevölkerung bei derzeit knapp 3200 Einwohnern.

Der Bürgermeister war denn auch überwältigt von der Resonanz und sah sich in der Idee für den Empfang, die von den beiden stellvertretenden Bürgermeistern Klaus Glaesner und Christian Ilsemann und ihm selbst stammt, vollkommen bestätigt. Es gehe vor allem darum, „uns untereinander in unserer Gemeinde noch ein Stück näher zu bringen“.

Der feine Unterschied

Schon bei der Begrüßung im neuen DLRG-Zentrum in der ehemaligen alten Turnhalle machte von Pietrowski vor der großen Kulisse die Position der kleinsten Gemeinde im Landkreis Northeim nach draußen deutlich, als er die Gäste aus Uslar mit Bürgermeister Torsten Bauer an der Spitze begrüßte. „Wer Bodenfelde kennt und Uslar sieht, erkennt den feinen Unterschied“, sagte von Pietrowski und erntete den ersten Lacherfolg in seiner Begrüßungsrede. Er hatte zuvor an die Adresse der Uslarer und auch an die nordhessischen Nachbarn die Botschaft geschickt, die interkommunale Zusammenarbeiten voranzutreiben. Fusionsplänen aber erteilte der Bodenfelder Bürgermeister eine Absage.

Von Pietrowski nannte außerdem eine zweite wichtige Komponente des Neujahrsempfangs: Die Veranstaltung habe keine lokalpolitische Legitimation. Gemeint ist damit: Geld aus dem öffentlichen Haushalt gibt es dafür nicht, den Steuerzahler kostet der Empfang nichts, sagte von Pietrowski mit dem Hinweis auf eine ganze Reihe von Sponsoren und Helfern, die die Veranstaltung inklusive Rahmenprogramm, Getränken und Imbiss ermöglichten.´

Neujahrsempfang in Bodenfelde

Der Bürgermeister machte zudem auf den Hausherren aufmerksam: Die DLRG Bodenfelde. Sie hat die ehemalige Turnhalle der Gemeinde gekauft und danach mit großem Aufwand in ein schmuckes DLRG-Zentrum umgebaut.

„Vielen Dank, dass wir unseren Neujahrsempfang hier ausrichten durften“, sagte von Pietrowski und erntete breite Zustimmung. Viele Gäste teilten die Ansicht, dass es bis auf die Sporthalle an der IGS keine Alternative zum DLRG-Zentrum für Veranstaltungen wie den Neujahrsempfang in der Größenordnung gebe. (fsd)

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.