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Freibad Bodenfelde startet mit Corona-Verspätung in die Saison

Freut sich auf den Saisonstart: Schwimmmeisterin Carmen Seybold hat das Freibad Bodenfelde am Nienoverer Weg soweit vorbereitet, dass sie der verspäteten Eröffnung am kommenden Sonntag, 20. Juni, gelassen entgegensieht.
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Freut sich auf den Saisonstart: Schwimmmeisterin Carmen Seybold hat das Freibad Bodenfelde soweit vorbereitet, dass sie der verspäteten Eröffnung am kommenden Sonntag, 20. Juni, gelassen entgegensieht.

Das Freibad Bodenfelde öffnet erstmals seit 2019 wieder.

Bodenfelde – Seit Anfang März kümmert sich die Bodenfelder Schwimmmeisterin Carmen Seybold schon um die Vorbereitungsarbeiten für einen Saisonstart. Vor dem Hintergrund der Coronavirus-Pandemie war lange nicht klar, wann und wie das Bad überhaupt öffnen kann.

Jetzt machen es die rückgängigen Fallzahlen und Lockerungen möglich: Am Sonntag, 20. Juni, soll das Bad ab 11 Uhr erstmals nach langer Zeit wieder für Gäste geöffnet werden.

2019 war das Freibad am Nienoverer Weg letztmalig bis Ende September geöffnet. Dann wurden das Dach des Funktionsgebäudes erneuert und gleichzeitig eine neue Absorberanlage für das Aufheizen des Badewassers über ein verlegtes Schlauchsystem installiert. Bisher gab es nur einen Probelauf der Anlage unter halber Last, sagt die Schwimmmeisterin.

So richtig in Betrieb geht die Anlage erst jetzt, weil das Bad vergangenes Jahr komplett geschlossen war. Alle Becken sind jetzt bis zum Rand und mit rund 3500 Kubikmeter Wasser gefüllt, und der Kreislauf über Leitungen zu den Filtern läuft auch.

Am Freitag waren Mitarbeiter der Installationsfirma der Absorberanlage da, um die Anlage zu entlüften und in Gang zu setzen, sagte Carmen Seybold. Jetzt funktioniere alles störungsfrei. Allein über die Zirkulation des Wassers in den schwarzen Schläuchen soll das Wasser in den Schwimmbecken zwischen drei und fünf Grad wärmer sein als sonst. Am Freitag hat Seybold 21 Grad ohne zusätzliche Aufheizung im Schwimmerbecken und 22 Grad im Nichtschwimmerbecken an der Wellenrutsche gemessen. Bis zur Eröffnung am Wochenende werde die Temperatur also wohl noch steigen.

Es gelten Abstands- und Hygieneregeln für die Freibadgäste. Alle Besucher – auch Saisonkarteninhaber – müssen über die Internetseite „terminland.eu/freibad-bodenfelde“ einen Termin buchen. In dieser Kalenderliste müssen zudem die Kontaktdaten angegeben werden. Anschließend erhält der Kunde/Besucher eine Bestätigungs-E-Mail, die dann quasi ausgedruckt oder auf dem Handy lesbar an der Kasse vorgezeigt werden muss. Das Portal soll ab dem heutigen Mittwoch freigeschaltet sein.

Gleichzeitig dürfen sich laut dem genehmigten Corona-Konzept 400 Leute ohne zeitliche Begrenzung im Freibad aufhalten. Über Bändchen an den Handgelenken wird kontrolliert, dass sich im Nichtschwimmerbecken nicht mehr als 30 Leute gleichzeitig tummeln, im 50 Meter langen Schwimmerbecken dürfen es nicht mehr als 50 Leute sein. Auch der komplette Sprungturm wird freigegeben. In den Funktionsräumen und der überdachten Fläche müssen Schutzmasken getragen werden und in Betrieb sind nur zwei der fünf Außenduschen.

Die Warmduschen sind außer Betrieb, nur jede zweite Umkleidekabine ist zu nutzen und auf der Liegewiese müssen Abstände untereinander eingehalten werden.

Am vergangenen Wochenende haben rund 35 Helfer vom Förderverein, der Firma Maage, der Jungen Garde und der Jägerkompanie der Schüttenhoff-Gesellschaft, des Neuen Landes sowie des örtlichen Reitervereins bei einem Arbeitseinsatz letzte Hand angelegt. „Jetzt können die Badegäste kommen“, freut sich Seybold. Jürgen Dumnitz

Besuch nur nach Terminvergabe: Auch Saisonkarteninhaber müssen sich im Freibad Bodenfelde anmelden.

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