Einzelbewerber

Werner Resa tritt bei der Bürgermeisterwahl in Bodenfelde an

Bürgermeister-Kandidat im Flecken Bodenfelde: Werner Resa lebt seit seiner Kindheit in der Wesergemeinde und will im September 2021 Bürgermeister werden.
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Bürgermeister-Kandidat im Flecken Bodenfelde: Werner Resa lebt seit seiner Kindheit im Weser-Ort.

Für die Bürgermeisterwahl in Bodenfelde gibt es jetzt drei Kandidaten.

Bodenfelde – Jetzt hat mit Werner Resa (59) ein dritter Bewerber um den Chefposten im Bodenfelder Rathaus seinen Hut in den Ring geworfen. Resa tritt als parteiloser Einzelwahlvorschlag für die Direktwahl des Bürgermeisters am Sonntag, 12. September, an und nennt als seine größte Motivation sein „Herz für Bodenfelde“.

Werner Resa wurde in Göttingen geboren und lebt seit seiner Kindheit in Bodenfelde. Er ist mit seiner Frau Manuela verheiratet, beide haben zwei erwachsene Söhne und sind bereits Großeltern. Resa hat nach seiner Schulzeit bei einem Göttinger Unternehmen Konditor gelernt, war anschließend acht Jahre lang Zeitsoldat bei der Bundeswehr in Rothwesten und ließ sich dann zum EDV-Spezialisten umschulen.

Er arbeitete unter anderem bei der damaligen Sollinger Hütte und bei Siemens/Nixdorf, später betreute er als Selbstständiger die Software verschiedener Autohäuser. Als Handelsvertreter war er anschließend für Fotopapier und Textilien bundesweit unterwegs, und von 2002 bis 2011 betrieb er zusammen mit seiner Ehefrau als Franchise-Partner Bäckereien in einem Markt in Bodenfelde, Hann. Münden und im City-Center Northeim. Danach war er für das Uslarer Unternehmen von Apotheker Hermann Rohlfs im Außendienst in der Krebspatienten-Betreuung tätig. Im Oktober 2020 erlitt er einen Schlaganfall und ist seitdem zuhause. Nach einem Krankenhausaufenthalt und anschließender Reha-Behandlung hat er sich gut erholt, sagte er der Sollinger Allgemeinen.

Für einen Einzelwahlvorschlag seien 42 Unterstützer-Unterschriften nötig, er habe 59 gesammelt. Resa ist ein Vereinsmensch, engagiert sich unter anderem im Freibad-Förderverein, im Angelverein und in der Schüttenhoff-Gesellschaft und hat immer ein offenes Ohr für die Sorgen und Freuden seiner Mitmenschen. Bürgernähe findet er wichtig und will sich als Bürgermeister für die Förderung des Tourismus sowie die Ansiedlung von Neubürgern im Flecken bemühen.

Das Leben im Weserbergland inmitten der Natur sei so schön, schwärmt Werner Resa. Bodenfelde sei nicht nur der Kernort, der Flecken sei vielmehr auch von den Ortsteilen Wahmbeck, Amelith, Nienover und Polier geprägt. Und weil das Ehrenamt im gesellschaftlichen Zusammenleben eine wichtige Rolle spielt, will er das auch weiterhin stützen wie etwa beim Bürgerbus und anderswo.

Einsetzen will er sich zudem für Ausbildungsmöglichkeiten in Handel und Handwerk im Gemeindegebiet. Und für das Areal der alten Käserei hat er eine Vision. Da stellt sich Werner Resa vor, dass man an der Stelle etwa eine Seniorenresidenz ansiedelt, damit Bodenfelder auch in ihrem Heimatort den Lebensabend genießen können. Jürgen Dumnitz

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