Bürger werden Gesellschafter des Einbecker Krankenhaues

Einbeck. Eine Gruppe Einbecker Bürger will Gesellschafter des Krankenhauses in der Bierstadt werden. Das hat Dr. Olaf Städtler, der Ärztliche Direktor, der Klinik bekannt gegeben.

Neben ihm selbst wollen demnach auch die Familien Büchting, Rehkopf und Schmalzried Gesellschafter des Hauses werden. Das von ihnen eingebrachte Geld soll ins Eigenkapital der Klinik-GmbH fließen.

Darüber hinaus werde es noch stille Gesellschafter geben, teilte Städtler am Montag mit. Weitere Geldgeber seien willkommen. Ergänzend zum Engagement der Bürger beteiligt sich die Stadt, unterstützt von der Einbecker Sparkasse, mit Investitionszuschüssen und einer Liquiditätssicherung am Erhalt des Krankenhauses.

„Ohne die private Initiative dieser Einbecker Bürger gäbe es das Krankenhaus nicht mehr“, betonte Städtler. Ziel des Engagements der Gruppe sei, den Notarzt-Standort sowie die Grund- und Regelversorgung in Einbeck zu erhalten. Auch die so genannte Traditionelle Chinesische Medizin (TCM), die vom geschlossenen Partnerkrankenhaus in Stadtallendorf nach Einbeck gekommen ist, soll weiter betrieben werden.

Dr. Städtler hatte gemeinsam mit seinen Kollegen ein Sanierungskonzept für die insolvente Klinik erarbeitet. Dieses war vom Deutschen Krankenhaus-Institut als umsetzbar bewertet worden. (ows)

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