Bürgermeister Ronny Rode für Fusion der Schulen in Greene und Kalefeld

Kreiensen. Eine Verschiebung der Entscheidung, welche Schulen im Landkreis geschlossen werden sollen, hat der Kreienser Bürgermeiser Ronny Rode gefordert.

In einem Brief an Landrat Michael Wickmann kritisiert Rode, dass die Gemeinde nicht direkt vom Landkreis informiert wurde, sondern aus der HNA erfahren musste, dass die Haupt- und Realschule Greene geschlossen werden soll.

Rode bittet in dem Brief, dessen Inhalt nach seinen Worten mit den Fraktionen des Kreienser Gemeinderates abgestimmt ist, dass der Landkreis mit den Gemeinden über die Schulschließungen spricht, ehe über den Schulentwicklungsplan im Kreistag entschieden wird.

In Bezug auf das Schulzentrum Greene und die Auetalschule in Kalefeld betont Rode, dass es eine Alternative zu einer Schließung gebe: eine Zusammenlegung beider Schulen. Doch, so kritisiert er in dem Schreiben, eine Auseinandersetzung mit dieser Möglichkeit finde in der Beschlussvorlage des Landrats nicht statt. Dabei biete eine solche Schul-Zusammenlegung zusammen mit den Oberschulen und der geplanten IGS in Einbeck die Chance, ein vielfältigeres Bildungsangebot im nördlichen Landkreis zu bieten.

Finanzielle Überlegungen dürften nicht allein ausschlaggebend sein. Auch die Standortfrage einer fusionierten Schule sei im Konsens lösbar. „Wenn, wie von allen gefordert, in die Bildung zu investieren ist, dann darf der monetäre Aspekt den bildungspolitischen Gesichtspunkt nicht so dominieren“, schreibt Rode.

Der Schulentwicklungsplan ist am 1. Februar Thema im Kreis-Schulausschuss und soll am 16. März im Kreistag beschlossen werden. (ows)

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