Landkreis Northeim meldet drei neue Infektionen mit Corona

Zwei Coronafälle im Heim der Inneren Mission in Northeim 

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Die Zahl der Corona-Infizierten ist im Landkreis Northeim (Niedersachsen) erneut gestiegen. 

  • Das Coronavirus breitet sich in Niedersachsen weiter aus
  • Im Landkreis Northeim gibt es nun drei neue Fälle
  • Die Infizierten sind Bewohnerinnen eines Altenheims

Northeim – Der Landkreis Northeim in Niedersachsen hat drei neue bestätigte Corona -Infektionen registriert. Zwei von ihnen sind Bewohnerinnen des Altenheims der Inneren Mission in Northeim.Die Gesamtzahl der Infizierten im Landkreis ist damit nach Angaben der Kreisverwaltung im Kreisgebiet auf 90 gestiegen. 33 Personen – eine mehr als am Vortag – gelten mittlerweile als genesen, sodass die Infektionsquarantäne aufgehoben werden konnte.

Corona in Niedersachsen: Infizierte sind in Risikogruppe

Bei den Neufällen handelt es sich um drei weibliche Personen fortgeschrittenen Alters. Wie sie sich angesteckt haben, wird derzeit noch ermittelt.

Zwei befinden sich im Altenheim der inneren Mission in Northeim in Quarantäne. Die dritte Person wird im Krankenhaus behandelt.

Heimleiter Robert Wehr

Der Heimleiter der Inneren Mission, Robert Wehr, hat die zwei Infektionsfälle in seinem Haus der HNA aus eigenem Antrieb bekannt gegeben. Das Testzentrum Göttingen habe das Heim informiert, dass zwei Bewohnerinnen positiv auf Covid-19 getestet wurden, sagte Wehr. „Zwei weitere Bewohnerinnen von der gleichen Wohnebene des Neubaus wohnen, wurden negativ getestet. Insgesamt wohnen auf dieser Ebene aktuell 16 Bewohner und Bewohnerinnen“, berichtete Wehr. 

Bereits bei den ersten Anzeichen von Symptomen sind nach Wehr Worten die Tests mit den jeweiligen Hausärzten organisiert worden. Die Bewohner wurden in ihren Einzelzimmern isoliert und unter größter Vorsicht durch die Mitarbeiter unter Schutzausrüstung versorgt. Sie seien derzeit wohlauf. 

„Wir werden diesen Bereich konsequent von den anderen Bereichen des Hauses trennen, die Mitarbeiter dieses Bereichs auch nur dort einsetzen und ständig die Sicherheit der Bewohner und Mitarbeiter prüfen“, erklärte Wehr. Die Angehörigen können mit den Bewohnern über ein eingerichtetes System der Videotelefonie regelmäßig Kontakt aufnehmen Außerdem stünden jederzeit Ansprechpartner für Auskünfte zur Verfügung. 

Das Heim sei mit dem Gesundheitsamt und den Hausärzten in Kontakt, um die weitere Vorgehensweise abzustimmen. „Dabei haben wir bestätigt bekommen, dass die bereits seit den ersten Anzeichen getroffenen Maßnahmen umfassend und sehr gut waren“, betonte der Heimleiter. Es sei völlig unklar, auf welchem Weg der Virus ins Haus gekommen sei. 

Die Mitarbeiter seien aufgrund der Schulungen der vergangenen Wochen sehr gut auf diese Situation vorbereitet und leisten ausgezeichnete Arbeit“, hob Wehr hervor. „So können wir für die Bewohner dieses Bereichs die größtmögliche Sicherheit bieten, auch wenn die Zimmerversorgung und die bisher bereits getroffenen Maßnahmen des Kontakt- und Besuchsverbotes weiter große Einschränkungen bedeuten.

Alle Neuigkeiten zum Coronavirus in Niedersachsen sind im News-Ticker zu finden. 

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